St. Goar – Tankschiff auf dem Geisenrücken festgefahren – Schifffahrt auf dem Rhein ist eingeschränkt

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Festgefahrenes Tankmotorschiff – Foto: Wasserschutzpolizeiamt Rheinland-Pfalz

St. Goar – Am frühen Morgen gegen 04:45 Uhr hat sich ein mit 1710 t Natronlauge beladenes Tankmotorschiff auf dem Geisenrücken zwischen Oberwesel und St. Goar festgefahren.

Das Tankschiff befand sich auf der Fahrt von Antwerpen nach Ludwigshafen, als es auf den felsigen Mittelgrund auffuhr.

Derzeit hat der Tanker im Bereich des Vorschiffes sowohl in der Vorpiek, als auch im Maschinenraum leichten Wassereinbruch. Ein weiteres Eindringen von Wasser kann jedoch mit bordeigenen Mitteln verhindert werden.

Da es sich bei dem Tanker um ein Doppelhüllenschiff handelt, ist der Ladungsbereich nicht betroffen.

Die Schifffahrt ist eingeschränkt möglich. Um die Havariestelle wurde ein Begegnungsverbot ausgesprochen. Das linksrheinische Fahrwasser am Geisenrücken ist derzeit gesperrt.

Neben der Wasserschutzpolizei St. Goar befindet sich auch der Strommeister des Wasser- und Schifffahrtsamtes vor Ort. Sachverständige sind zurzeit auf dem Weg, um das havarierte Tankmotorschiff zu untersuchen.

Es ist beabsichtigt, den Tanker mit einem Leichterschiff soweit zu leichtern, damit er in den Loreleyhafen geschleppt werden kann, wo er anschließend entladen werden soll.

Noch ist nicht abzusehen, wann der havarierte Tanker frei kommt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.

 

OTS: Wasserschutzpolizeiamt Rheinland-Pfalz

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