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StädteRegion Aachen – Zirkustiere im Winterquartier angekommen: Einige Tiere wurden der StädteRegion Aachen übertragen

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-aus-der-StädteRegion Aachen-StädteRegion Aachen – Sie haben sich nach eigenen Aussagen „nicht rechtzeitig vom Acker“ gemacht und sind deshalb nach dem Gastspiel in Monschau „festgefroren“.

Der Familienzirkus hatte seine Tiere wegen des anhaltenden Schneefalls allesamt in einem Hänger untergebracht – für das Amt für Verbraucherschutz, Tierschutz und Veterinärwesen der StädteRegion Aachen waren das unzureichende Haltungsbedingungen. Hinzu kamen Missstände bei der Pflege und einige gesundheitliche Probleme bei den Tieren. Deshalb hat die Behörde die Tiere Ende Januar kurzerhand in ihre Obhut genommen. Inzwischen wurden pflegerische und medizinische Maßnahmen umgesetzt, so dass der überwiegende Teil der Tiere unter Auflagen in den Kreis Euskirchen ins Winterquartier des Zirkus gebracht werden konnte. Das dortige Veterinäramt wird die weitere Genesung und den Zustand der Tiere beobachten und bei Verstößen gegen tierschutzrelevante Vorschriften unverzüglich einschreiten. Das Eigentum an einigen Tieren wurde im gegenseitigen Einvernehmen auf die StädteRegion Aachen übertragen.

Vier Pferde, darunter ein Pony, je zwei Lamas, Ziegen, Esel, fünf Laufenten, ein Hahn und ein Kamel wurden am 31. Januar 2019 vom Veterinäramt mitgenommen. Die Tiere wurden pfleglich untergebracht und noch am selben Tag amtstierärztlich begutachtet. Notwendige Behandlungen und Pflegemaßnahmen wurden unverzüglich eingeleitet und durchgeführt. Zwischenzeitlich hat der Zirkus ein geeignetes Winterquartier bezogen und damit die Grundvoraussetzung für die Rückgabe der Tiere erfüllt. Das Eigentum am Hahn und an den Ziegen wurde seitens des Zirkusbetreibers unaufgefordert und freiwillig aufgegeben. Auch das Kamel ging in den Besitz der StädteRegion über. Nach derzeitigen Erkenntnissen hat es eine chronische Erkrankung, die nicht durch den Zirkusbetreiber zu verantworten ist.

Es gibt keine Vorschriften die eine Haltung von Tieren in Zirkussen grundsätzlich verbieten. Nach einer Bewertung der Gesamtumstände im Rahmen des Tierschutzgesetzes erfolgte am Donnerstag die Rückgabe der Pferde, Lamas, Esel und der Laufenten. Derzeit sind eine artgerechte Haltung und Versorgung sowie eine weitere tierärztliche und behördliche Begleitung gewährleistet. Die Kosten für das behördliche Einschreiten hat der Zirkus zu tragen.

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