Trier – Neue Fahrzeuge für Freiwillige Feuerwehren in Trier

Nachrichten-aus-der-Moselstadt-TrierTrier – Sechs neue Feuerwehrfahrzeuge für Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehren in Trier hat Thomas Schmitt, zuständiger Dezernent für Sicherheit und Ordnung, ihrer Bestimmung übergeben. „Das ist eine deutliche Verbesserung, es stellt die Einsatzbereitschaft der Löschzüge sicher und zeigt die Wertschätzung für das Ehrenamt“, sagte Schmitt bei der Vorstellung der Fahrzeuge im Brand- und Katastrophenschutzzentrum in Ehrang.

Die modernen Löschgruppenfahrzeuge sind jetzt bei den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehren in Euren, Biewer, Ruwer, Kürenz, Irsch und Trier-Mitte im Einsatz. Bei den Fahrzeugen, deren Anschaffung inklusive Ausrüstung 1,7 Millionen Euro gekostet hat, handelt es sich um allradgetriebene, 250 PS starke „Löschgruppenfahrzeuge 20 Katastrophenschutz (LSF 20 KatS)“ für neun Mann Besatzung.

Neben einem 2100 Liter großen Löschwassertank sind die Fahrzeuge mit einem 5000 Liter fassenden Faltbehälter für Löschwasser, einem, integrierten LED-Lichtmast, einem tragbaren Stromerzeuger, 600 Metern Schlauch, einem elektrischen Belüftungsgerät, einer Kettensäge und einer Tauchpumpe ausgestattet. „Mit dieser Ausrüstung sind die Fahrzeuge sehr vielseitig einsetzbar“, sagte Rudi Schönhofen, Leiter der Abteilung Technik bei der Trierer Berufsfeuerwehr.

Schönhofen wies darauf hin, dass die Fahrzeuge einen wesentlich geringeren Wartungsaufwand haben, als die in die Jahre gekommenen Vorgänger. Dadurch sinke auch das Ausfallrisiko. Die einheitliche Anschaffung und Ausstattung von Fahrzeugen und zugehöriger Ausrüstung vereinfache Ausbildung, Wartung und Prüfung. „Mit den neuen Fahrzeugen können unsere Feuerwehren auch besser auf neue Herausforderungen reagieren“, unterstrich Schönhofen den Wert der neuen Feuerwehrautos, „durch den Allradantrieb sind die Löschzüge besser in der Lage, auch bei schlechten Wegen die Einsatzstellen zu erreichen.“ Damit könnten die Löschzüge besser auf vermehrt auftretende Unwetterereignisse und die steigende Gefahr durch Wald- und Flächenbrände reagieren.

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Presseamt Trier

 

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