Trier – „Spielplatzgang“ prüfte Rutschen und Schaukeln

Bewertungen einer Schülergruppe fließen in die Spielplatzplanung ein.

Spielplatzgang

Schüler präsentieren ihre Spielplatzbewertung.
Auf dem Simeonstiftplatz präsentieren die Kinder aus der Palais-Lerngruppe stolz die Zusammenfassung ihrer Bewertung von vier Spielplätzen. Diese fließen in die Planungen einer AG im Rathaus ein. – Foto: Presseamt

Trier – (pe) Seit mittlerweile 23 Jahren beteiligen sich Trierer Kinder immer wieder an der Neugestaltung von Spielplätzen. Vor 19 Jahren entstand ergänzend eine Arbeitsgruppe mit Experten aus städtischen Ämtern. Außerdem werden im Jugendhilfeausschuss immer wieder Kinderstadtpläne für einzelne Stadtbezirke vorgestellt, in die auch Einschätzungen von Kindern zu den alltäglichen Spielbedingungen einfließen. Außerdem erreichen das triki-Büro oder die mobile Spielaktion immer wieder konkrete Verbesserungsvorschläge für einzelne Spielplätze.

Sandra Rouhi vom triki-Büro, die den Prozess von Anfang an begleitet hat, freute sich jetzt mit Projektkoordinatorin Corinna Siefert (mobile Spielaktion), einen besonders detailliert ausgearbeiteten Vorschlag entgegennehmen zu können. Im Rahmen eines Anerkennungsjahrs beim Palais e. V. hatte die Erzieherin Katharina Stockemer vorgeschlagen, für ihre Abschlussarbeit mit einer Gruppe aus der pädagogischen Lernhilfe mehrere Spielplätze unter die Lupe zu nehmen. Acht Jungen und Mädchen untersuchten als „Spielplatzgang“ Anlagen in Mariahof, im Park Nells Ländchen sowie auf der Wiese neben dem Lottoforum und in dem Waldstück unter dem Fernsehturm auf dem Petrisberg.

In einem Fragebogen ging es um die Sauberkeit, den Zustand der Spielgeräte, den Spaßfaktor sowie mögliche Freiräume zum Chillen und Entspannen. Bei der Präsentation der Ergebnisse zeigten die Kinder im Gespräch mit den Experten durch viele Fragen und Anmerkungen, dass sie sich sehr gut in das Thema eingegearbeitet haben. Sie diskutierten beispielsweise darüber, welche Geräte für welche Altersgruppe geeignet sind und warum ein Swimmingpool auf einem öffentlichen Spielplatz sehr schnell verdreckt wäre und erhebliche Zusatzkosten verursachen würde.

Die Schüler und ihre Betreuer erhielten für ihr Projekt viel Lob von Expertin Rouhi: „Ich habe selten eine so professionell aufbereitete Präsentation in diesem Bereich gesehen.“

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Text: Presseamt Trier

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