Wetterprognose für Deutschland vom 03.01.2017 bis zum 12.01.2017 – Nun, es ist halt Winter

Wetterprognose Deutschland - Aktuell -Wetterprognose für Deutschland – Zunächst nachts strenger Frost möglich, zum Wochenende wieder Milderung.

Vorhersage – heute:

Ab der Nacht zum Mittwoch Sturm, im Bergland kräftige Schneefälle mit Verwehungen (UNWETTER).

Heute ist es im Süden zum Teil aufgelockert und überwiegend trocken. In der Nordhälfte kommt es bei vielen Wolken immer wieder zu schauerartigen Niederschlag, der in tiefen Lagen nur anfangs als Schnee oder Schneeregen fällt. Die Temperatur steigt auf 0 bis 5 Grad, an der Nordsee lokal etwas darüber. Im Bergland sowie in Teilen Süddeutschlands herrscht leichter Dauerfrost. Der westliche Wind frischt im Tagesverlauf vor allem in der Nordhälfte böig auf mit steifen bis stürmischen Böen an der Küste sowie in höheren Lagen.

In der Nacht zum Mittwoch breiten sich die Niederschläge etwa bis zur Donau aus, die Schneefallgrenze steigt vorübergehend auf etwa 600 m. Die Tiefstwerte liegen in der Nordhälfte zwischen 4 und -1 Grad, in der Südhälfte zwischen 0 und -7 Grad. Der Wind nimmt noch etwas zu und weht in der Nordosthälfte frisch mit steifen bis stürmischen Böen aus westlichen Richtungen. An der Küste und im Bergland treten Sturmböen, exponiert orkanartige Böen auf. Dabei kann es im Bergland oberhalb 600 m Unwetter durch starke Schneeverwehungen geben.

Vorhersage – morgen:

Am Mittwoch weitet sich der Niederschlag im Tagesverlauf auch im Süden bis zu den Alpen aus, im Norden lässt er am Nachmittag nach und geht bei wechselnder Bewölkung in Schauer über. Die Schneefallgrenze sinkt allmählich und liegt am Abend meist zwischen 400 und 200 m. In Nordweststaulagen der Mittelgebirge kann es kräftig schneien und in höheren Lagen starke Schneeverwehungen geben. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen -1 Grad im höheren Bergland und 7 Grad an der Nordsee. Der Wind weht frisch bis stark aus West bis Nordwest. Abgesehen vom Südwesten muss verbreitet mit stürmischen Böen gerechnet werden, an der See und im Bergland gibt es Sturmböen, auf exponierten Gipfeln Orkanböen und weiterhin mit Unwetter durch Schneeverwehungen in den Hochlagen.

In der Nacht zum Donnerstag ziehen sich die Niederschläge in den Süden zurück. Danach folgen bei wechselnder Bewölkung Schauer. Abgesehen von Südwestdeutschland sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen. Die Tiefstwerte werden zwischen 0 Grad im Emsland und -8 Grad im östlichen Bergland erwartet. Der Wind lässt nach.

Vorhersage für Deutschland bis Montag, 09.01.2017:

Am Donnerstag zeigt sich im Norden und Westen im Tagesverlauf häufiger die Sonne und es bleibt meist trocken. Ansonsten entwickeln sich bei wechselnder bis starker Bewölkung Schneeschauer. Im Nordstau der Alpen und des Erzgebirges schneit es längere Zeit. Im Westen steigt die Temperatur auf 0 bis +3 Grad, sonst gibt es vielfach leichten Dauerfrost. Es weht schwacher bis mäßiger, im Bergland anfangs in Böen starker bis stürmischer Wind aus nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Freitag lassen die Schneeschauer nach, vielerorts klart es auf. Dabei sinkt die Temperatur verbreitet auf -5 bis -10 Grad, im Süden und Osten vielfach unter -10 Grad, im Bergland über frisch gefallenem Schnee stellenweise auf -15 Grad oder darunter.

Am Freitag hält sich im Südosten teils starke Bewölkung, sonst startet der Tag häufig gering bewölkt bevor später im Nordwesten wieder dichte Bewölkung aufzieht. Außer im Nordwesten wo es Werte bis +2 Grad gibt, herrscht leichter Dauerfrost bei -5 bis 0 Grad, lokal liegen die Höchstwerte noch darunter. der Wind dreht im Norden wieder auf westliche Richtungen und frischt abends an der Nordsee auf.

In der Nacht zum Samstag breiten sich über den Norden Regen- und Schneefälle nach Südosten aus. Im Süden bleibt es noch trocken. Lokal bildet sich Nebel. Die Luft kühlt im Nordwesten auf Werte um 0 Grad ab, sonst gibt es leichten bis mäßigen, im Süden gebietsweise strengen Frost von -10 bis -15 Grad.

Am Samstag breiten sich die Niederschläge auf den Süden aus, dort fällt meist Schnee, während sie nach Norden als Regen fallen oder in Regen übergehen, aber auch nachlassen. Im Norden und Westen werden meist 0 bis 5 Grad erreicht, sonst gibt es leichten Frost mit -4 bis 0 Grad. An den Küsten und im Bergland weht frischer Westwind mit starken bis stürmischen Böen, sonst weht schwacher bis mäßiger Wind.

In der Nacht auf Sonntag kühlt es auf 3 bis 0 Grad ab im Nordwesten, sonst auf 0 bis -5 Grad, am Alpenrand und im Bayerwald örtlich darunter.

Am Sonntag und Montag bleibt es wolkenreich mit zeitweiligen Niederschlägen, die im Bergland als Schnee, sonst meist als Regen fallen. Nur im Südosten fällt am Sonntag meist bis in tiefe Lagen Schnee. Auflockerungen gibt es nur im Südwesten und am Alpenrand häufiger. Die Höchstwerte liegen zwischen 0 und +7 Grad. Es weht schwacher bis mäßiger, im Bergland und an den Küsten frischer West- bis Nordwestwind mit starken, exponiert mit stürmischen Böen.

In den Nächten kühlt es auf +3 bis -5 Grad ab, lokal kann es glatt werden.

Trendprognose für Deutschland, von Dienstag, 10.01.2017 bis Donnerstag, 12.01.2017:

Unbeständig bei kaum geänderten Temperaturen.

© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Bernd Zeuschner

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