Extra-Stadtportal-Wiesbaden -Wiesbaden (HE) – In seiner Sitzung am Dienstag, 6. September, hat der Magistrat dem Entwurf des Bebauungsplans „Erbenheim-Süd“ und der entsprechenden Flächennutzungsplanänderung zugestimmt. „Nach dem für den 22. September vorgesehenen Beschluss der Entwurfsplanung durch die Stadtverordnentenversammlung, werden die Entwürfe mit den wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt“, teilte Stadtentwicklungsdezernentin Sigrid Möricke in der anschließenden Pressekonferenz mit.

Mit dem Entwurf wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um eine umfassende Neuordnung der städtebaulichen Situation im Planbereich zu erwirken, damit die Flächen vermarktet und einer neuen Nutzung zugeführt werden können. Ziel ist die Schaffung von Wohnbauflächen mit der erforderlichen Infrastruktur, flexibel nutzbaren, gewerblichen Bauflächen und die Entlastung des Verkehrs auf der Berliner Straße.

„Mit der Aufstellung des Bebauungsplans soll die Entwicklung dieses Bereichs, der jahrzehntelang im Wesentlichen als Betonfabrik genutzt wurde, mit einer qualitätsvollen Mischung verträglicher Gewerbenutzungen, Büronutzungen, Einzelhandel, unterschiedlicher Wohnformen und Grünflächen planerisch vorbereitet werden“, erläuterte Möricke. Die verkehrsgünstige Lage biete sich für die Bereitstellung von hochwertigen, nicht störenden gewerblichen Flächen an. Durch die Anordnung der Bauflächen wird eine Verbindung zum Ortszentrum von Erbenheim geschaffen. Die Schaffung von Freizeitflächen und die Verbindung mit dem Wäschbachtal erfolgt durch einen in Ost-West-Richtung verlaufenden Grünzug.

Ziel dieser Planungen ist die städtebauliche Entwicklung eines Stadtquartiers mit einer qualitätsvollen Mischung unterschiedlicher Wohnformen, Grünflächen und verträglichen Büro-, Gewerbe- und Einzelhandelsnutzungen. Sie dient auch als Impuls für öffentliche und private Investitionen im Plangebiet. Die vorliegende Planung soll die vorhandene Nutzungsstruktur neu ordnen, die Belange der Wirtschaft, insbesondere die Erhaltung, Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, fördern, dem Bedarf an Wohnraum Rechnung tragen sowie durch geeignete Mischung eine Nutzungsvielfalt fördern, durch umfangreiche grünordnerische Maßnahmen zu einer Verbesserung des Klimas und des ökologischen Haushalts beitragen und eine Entwicklung fördern, die den Standortqualitäten des Gebietes Rechnung trägt (gute verkehrliche Anbindung an ÖV und IV).

Der etwa 26,2 Hektar große Planbereich liegt südwestlich des Ortszentrums von Erbenheim. Die nördliche Grenze verläuft entlang der Nordwestseite der Bahnlinie Wiesbaden–Limburg sowie der Nordostseite der Berliner Straße bis zur Straße „Zum Friedhof“. Von hier folgt der Grenzverlauf der Ostseite der Straße „Zum Friedhof“. Im Süden wird der Planbereich durch die Südseite des Anschlussgleises zur Clay-Kaserne begrenzt.

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