Die diesjährigen Themen bei der größten Immobilienmesse Europas, der Expo Real in München sind nicht neu: Wohnen, Hotels, Büro und Gewerbeimmobilien stehen im Fokus der Besucher am Wiesbadener Messestand.

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Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel
Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte, Mainz
Moderatorin Maike Hessedenz Allgemeine Zeitung
Bildrechte: Fotograf Benjamin Schultheis

Wiesbaden (HE) – Stadtrat Detlev Bendel, unter dessen Leitung die Wiesbadener Delegation die Stadt in München vertreten wird, bekräftigt in einer Podiumsdiskussion mit seinem Mainzer Kollegen Christopher Sitte, dass in Wiesbaden Hotelkapazitäten fehlen, nicht nur wegen des 2018 zu eröffnenden neuen RheinMain CongressCenters, sondern auch wegen den gestiegenen Übernachtungszahlen überhaupt. „Aber mir fehlen die Grundstücke, auf denen ein kurzfristiger Baubeginn realistisch ist“, so Bendel. Er sieht aber sehr wohl die Chance, dass das ein oder andere in die Jahre gekommene Gebäude umgebaut oder gar abgerissen und für Hotelnutzung neu gebaut werden könnte.

Sehr gut kommt für die gesamte Metropolregion das erneuerte Standkonzept an, über eine gemeinsame Ausschreibung haben die Städte und Gemeinden der Region (unter anderem neben Wiesbaden, Frankfurt, Mainz und Darmstadt) ihre Messestände gestalten und bauen lassen. Für den Besucher ergibt sich daraus das Gefühl, hier zieht die Metropolregion an einem Strang. Bendel formulierte es so: „Wenn ich eine Ansiedlung im Einzelfall – und warum letztlich auch immer – nicht in Wiesbaden bekommen kann, ist es mir doch lieber, das Unternehmen geht nach Mainz oder in eine andere Nachbarkommune, als zum Beispiel nach Köln oder München.“
Auch die Standpartner, Heico Group, Naspa, Steinbauer Immobilien KG, SEG und GWW zeigen sich zufrieden. Die Naspa, erstmals als Aussteller bei der Messe dabei, nutzt die Messe um Kontakte zu pflegen und um sich bei potenziellen Neukunden als Dienstleister in der Immobilienfinanzierung zu empfehlen. Thomas Vogt, Direktor Firmenkunden erwartet heute den Naspa-Vorstand am Messestand. „Daraus können Sie ableiten, welche Bedeutung wir der Kundenansprache bei einer solchen Messe beimessen“, so Vogt.

Knappe Flächen, sowohl für den Bau dringend benötigter Wohnungen, aber auch für gewerbliche Entwicklungen, sind aber nicht nur in Frankfurt RheinMain ein Thema. In den Fachgesprächen an den Messeständen und auf den zahlreichen Podien ist dies ein Hauptthema. Es gibt großes Interesse der Entwickler, ausreichend Kapital aber nicht immer genügend geeignete und baureife Grundstücke. Einig sind sich die Fachleute, dass dieser Zustand noch länger anhalten dürfte.

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