weihnachtsbaeckerei-der-anderen-artWÜRZBURG – An Weihnachten Gebäck zu naschen ist normalerweise eine ungefährliche Sache. Da ein Mitschüler Haschisch in einige Muffins gebacken hatte und die wohl versehentlich bei einer Weihnachtsfeier am Freitagnachmittag an eine 17-Jährige abgab, brach das Mädchen nach dem Verzehr zusammen und musste in einer Klinik behandelt werden. Der verantwortliche „Weihnachtsbäcker“ war schnell ermittelt und muss sich nun wegen zwei Strafverfahren verantworten.

Nachdem eine 17-Jährige am Freitagnachmittag bei der Weihnachtsfeier einer Schule in der Oberthürstraße zusammengebrochen war, musste sie durch den Rettungsdienst in ein Würzburger Krankenhaus gebracht werden. Sie hatte vom selbst gebackenen Muffin eines Mitschülers gegessen und man vermutete, dass er Drogen hineingebacken hatte. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wurde gerufen und nahm unverzüglich die Ermittlungen auf, auch da eine Gefährdung anderer Gäste der Feier befürchtet wurde. Bei einer Urinuntersuchung in der Klinik wurde die Vermutung bestätigt, die 17-Jährige hatte offensichtlich Cannabis konsumiert.

Der von ihr benannte 18-jährige Mitschüler wurde mit Hilfe der Schulleitung schnell ermittelt und an seinem Wohnort in Gegenwart der Eltern befragt. Er gab zu, etwa 2 Gramm Haschisch in 2-3 Muffins für sich selbst gebacken zu haben, dass die Mitschülerin einen kleinen Brocken davon und nicht von einem „normalen“ kostete, sei ihm nach eigenen Angaben nicht bewusst gewesen. Mehr habe er glücklicherweise nicht abgegeben, weitere geschädigte Schüler wurden auch nicht bekannt. Bei einer Durchsuchung der Wohnung stellten die Beamten eine geringe Menge Drogen sicher, die vom Backen offenbar noch übrig waren.

Der 18-Jährige erhält nun eine Strafanzeige wegen Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige und wegen eines Körperverletzungsdelikts. Die 17-Jährige wurde nach einigen Stunden aus dem Krankenhaus entlassen, sie hatte starkes Ermüdungsgefühl, längere Beschwerden sind glücklicherweise nicht zu erwarten.

© Bayerische Polizei

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