Gesundheitswirtschaft – Asklepios wächst solide im ersten Quartal 2018

– Umsatzerlöse um 4,3 Prozent auf EUR 847,4 Mio. gesteigert, Konzernzwischenergebnis auf EUR 28,9 Mio. erhöht
– 582.186 behandelte Patienten
– Investitionen in Höhe von EUR 51 Mio.

Gesundheitsratgeber-24-Gesundheits-Wirtschaft-Aktuell-Gesundheitswirtschaft – Hamburg – Asklepios knüpft an die positive Entwicklung des Geschäftsjahres 2017 an. Die Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen von Asklepios haben mehr Patienten behandelt als im Vorjahresvergleichszeitraum. Gleichzeitig legte auch der Konzernumsatz durch organisches Wachstum zu, EBITDA und Konzernzwischenergebnis erhöhten sich ebenfalls. Auf dieser Grundlage sieht Asklepios gute Voraussetzungen, um im verbleibenden Geschäftsjahr nachhaltig zu wachsen und bestätigt seine Prognose für das Gesamtjahr 2018.

Die Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt EUR 847,4 Mio. lagen im 1. Quartal 2018 um EUR 34,9 Mio. oder 4,3% über dem Vorjahresvergleichswert (3M.2017: EUR 812,5 Mio.). Die Gesundheitseinrichtungen der Asklepios Gruppe versorgten von Januar bis März 2018 insgesamt 582.186 Patienten und damit 1,0% mehr als im Vorjahresvergleichszeitraum (3M.2017: 576.375). Die Anzahl der Bewertungsrelationen (BWR) hingegen verringerte sich um 1,0% auf 152.503 BWR (3M.2017: 154.065).

Das EBITDA lag in den ersten drei Monaten 2018 bei EUR 79,4 Mio. und damit 1,6% über dem Vorjahresvergleichszeitraum (3M.2017: EUR 78,2 Mio.). Die operative EBITDA-Marge lag bei 9,4% (3M.2017: 9,6%). Die Materialaufwandquote betrug im ersten Quartal 2018 21,5% (3M.2017: 21,3%). Die Personalaufwandquote erhöhte sich auf 66,5% (3M.2017: 66,1%). Die sonstige Aufwandquote ohne Mietaufwand lag mit 8,1% über Vorjahresniveau (3M.2017: 7,9%).

Insgesamt betrug das Konzernzwischenergebnis für Januar bis März 2018 EUR 28,9 Mio. (3M.2017: EUR 28,3 Mio.), was einer Umsatzrendite von 3,4% entspricht (3M.2017: 3,5%).

Der Netto-Cashflow (operativer Cashflow) erhöhte sich im ersten Quartal 2018 um EUR 2,6 Mio. auf EUR 53,2 Mio. (3M.2017: EUR 50,6 Mio.) und lag damit 5,1% über dem Vorjahresvergleichszeitraum. Die Investitionen inklusive Fördermittel betrugen im Berichtszeitraum EUR 50,7 Mio. (3M.2017: EUR 60,6 Mio.), wobei der Anteil der Eigenmittel bei 68,5% lag (3M.2017: 79,3%).

Die Finanzlage der Asklepios Gruppe ist stabil. Zum Stichtag 31. März 2018 beliefen sich die Nettoschulden des Konzerns auf EUR 878,9 Mio. (31.12.2017: EUR 874,6 Mio.). Der Verschuldungsgrad betrug das 2,2 -fache des EBITDA der letzten 12 Monate (31.12.2017: 2,2x). Die Eigenkapitalquote lag bei 35,6% und damit über dem Wert zum Bilanzstichtag (31.12.2017: 34,4%). Die liquiden Mittel betrugen EUR 496,8 Mio. (31.12.2017: EUR 612,3 Mio.) und die ungenutzten Kreditlinien beliefen sich zum Stichtag 31. März 2018 auf EUR 461,6 Mio. Asklepios besitzt damit ausreichend finanzielle Mittel zur Finanzierung des weiteren Unternehmenswachstums.

EUR Mio. 3 Monate 3 Monate Veränderung
2018 2017
Umsatzerlöse 847,4 812,5 4,3%
EBITDA 79,4 78,2 1,6%
EBITDA-Marge (in %) 9,4 9,6 -0,2 Pp
Konzernjahresüberschuss 28,9 28,3 2,2%
Patienten 582.186 576.375 1,0%
Bewertungsrelationen (BWR) 152.503 154.065 -1,0%
Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) 35.004 34.884 0,3%
31.03.2018 31.12.2017
Nettoschulden/ EBITDA LTM 2,2 x 2,2 x –

Prognose

Die Wachstumsperspektiven des Asklepios Gruppe werden aufgrund des wirtschaftlich und finanziell soliden Fundaments und des zukunftsorientierten strategischen Gesamtkonzepts von der Geschäftsführung grundsätzlich positiv gesehen. Für das Geschäftsjahr 2018 geht das Unternehmen von einer stabilen Entwicklung der Patientenzahlen sowie der Bewertungsrelationen gegenüber dem Vorjahr aus. Das organische Umsatzwachstum wird zwischen 1,5% und 2,0% erwartet. Zudem werden eine leichte aber nachhaltige Steigerung des EBITDA und eine stabile Eigenkapitalquote erwartet.

Über Asklepios

Die Asklepios Kliniken zählen zu den führenden privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die Klinikgruppe steht für eine hoch qualifizierte Versorgung ihrer Patienten mit einem klaren Bekenntnis zu medizinischer Qualität, Innovation und sozialer Verantwortung. Auf dieser Basis hat sich Asklepios seit der Gründung vor mehr als 30 Jahren dynamisch entwickelt. Aktuell verfügt der Konzern bundesweit rund 160 Gesundheitseinrichtungen. Dazu zählen Akutkrankenhäuser aller Versorgungsstufen, Fachkliniken, psychiatrische und forensische Einrichtungen, Rehakliniken, Pflegeheime und Medizinische Versorgungszentren. Im Geschäftsjahr 2017 wurden 2,3 Mio. Patienten in Einrichtungen des Asklepios Konzerns behandelt. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 47.000 Mitarbeiter.

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Autor: Redaktion Medizin und Ernährung