Reizdarm – Rätselhafte Funktionsstörung mit vielen Gesichtern – Wie man einen Reizdarm erfolgreich behandelt

Gesundheit24-Reizdarm-Syndrom-Aktuell-Reizdarm – Der Reizdarm hat sich in Deutschland zur Volkskrankheit entwickelt: rund 9 – 10 Millionen Menschen sind davon betroffen. Da die Symptome so vielfältig sind, wie die Ursachen, gestalten sich auch Diagnose und Behandlung oftmals als umfangreich.

Darum haben die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten und die Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität eine aktualisierte Leitline auf Basis des aktuellen Wissensstandes zum Reizdarm erarbeitet. Unter anderem umfasst diese nun Kapitel zur Ernährung, zur psychotherapeutischen Behandlung und zu komplementären Therapien. Ein Ansatz, der in der Darmklinik Exter schon seit Längerem verfolgt wird. Hier setzen Mediziner und Therapeuten auf einen umfassenden medizinischen Ansatz kombiniert mit Ernährungstherapie und Kinesiologie, um langfristige Erfolge zu erzielen und die Beschwerden zu reduzieren.

Reizdarm ist ein sehr häufig auftretendes und an sich ungefährliches Phänomen. Aufgrund der vielfältigen und uneindeutigen Symptome erhalten Patienten jedoch oftmals lange Zeit keine Diagnose. Auch mit einem Befund wird es nicht zwangsläufig besser, denn die Ursachen des Reizdarms bleiben bei nicht wenigen Patienten unklar. Entsprechend kompliziert ist es, eine wirksame Behandlung zu finden. Zuverlässige, geduldige und kompetente Hilfe finden Betroffene in der Darmklinik Exter, wo erfahrene Experten dem Reizdarm auf den Grund gehen und individuelle, interdisziplinäre Therapiekonzepte für ihre Patienten erstellen.

Blähungen, quälende Bauchschmerzen, Verstopfung und Durchfall im Wechsel – wer unter Reizdarm leidet, dem sind diese Beschwerden nur allzu vertraut. Sie treten dabei vor allem tagsüber auf und bessern sich meist nach dem Stuhlgang. In der Nacht hingegen sind die Patienten oftmals beschwerdefrei. „Auch wenn es sich beim Reizdarm um eine nach bisherigen Erkenntnissen harmlose Funktionsstörung handelt, ist die Lebensqualität der Betroffenen nicht selten stark eingeschränkt“, weiß Dr. Peter Simon, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie in der Darmklinik Exter. „Darüber hinaus belastet viele die Unsicherheit, weil meist zunächst nicht klar ist, woher die Beschwerden genau rühren.“

Beim Reizdarm gilt es in diagnostischer Hinsicht, nach dem Ausschlussprinzip vorzugehen. „Wichtig ist, dass wir zunächst darmentzündliche und Krebserkrankungen ausschließen“, erläutert Dr. Simon. „Hinter einem Blähbauch kann sich unter Umständen auch Darmkrebs verstecken, wobei bei Reizdarm-Patienten, die meist etwas jünger, zunächst nicht gedacht wird.“ Die schmerzlose und schonende Darmspiegelung ist in diesem Fall eine zuverlässige und bewährte Diagnose-Methode.

Weitere wichtige Hinweise können Blutuntersuchungen und Tests auf Nahrungsmittelallergien geben. Davon abgesehen können die Beschwerden auch auf Veränderungen des Mikrobioms des Darms zurückzuführen sein: „Bei manchen Patienten besteht ein Ungleichgewicht, was die Besiedlung des Darms mit Bakterien betrifft“, erklärt Dr. Simon. „Eine Stuhlanalyse kann hierüber Klarheit verschaffen.“ Ein anderer möglicher Grund kann eine stark durchlässige Darmwand sein, die in der Wissenschaft als potenzielle Ursache verschiedener chronischer Darmerkrankungen diskutiert wird. Unter Umständen sind aber auch Infektionen, die Einnahme von Antibiotika oder Abführmittelmissbrauch an der Entstehung des Reizdarms beteiligt.

Häufig lässt sich für den Reizdarm keine eindeutige körperliche Ursache finden. „Heute ist man sich allerdings einig, dass auch die Psyche die Gesundheit des Darms und das Wohlbefinden im Allgemeinen entscheidend beeinflusst“, weiß Dr. Simon. Daher können auch Stress, Angst, Kummer und depressive Verstimmungen den Reizdarm mit auslösen oder die Symptome verschlimmern.

Kann keine körperliche Ursache ausgemacht werden, erfolgt die Behandlung des Reizdarms in der Darmklinik Exter in der Regel symptomatisch. „Wichtig ist, dass wir dabei sehr individuell und mit großer Geduld vorgehen, da jeder Patient andere körperliche und psychische Voraussetzungen mitbringt“, berichtet Dr. Simon aus seiner Erfahrung. Der Reizdarm ist auch deshalb oft stiefmütterlich behandelt, weil es leider nicht die eine, stets wirksame Therapie gibt. „Deshalb nehmen wir uns sehr viel Zeit für unsere Patienten und lassen uns auch von einem eventuell ausbleibenden Erfolg nicht verunsichern, denn die Erfahrung zeigt uns: Der Reizdarm lässt sich sehr gut behandeln, wenn man erst einmal herausgefunden hat, was dem jeweiligen Patienten gut tut“, so Dr. Simon.

Patientennähe, Vertrauen und Geduld gehören dabei zum Geheimrezept der Darmklinik Exter in der Behandlung des Reizdarms. Viele Patienten, die mit Reizdarm in die Darmklinik Exter kommen, leiden bereits jahrelang unter ihren Beschwerden und sind nicht selten verzweifelt und entmutigt. Doch in der Klinik mit ihrem breiten Leistungsspektrum an schulmedizinischen, naturheilkundlichen und psychotherapeutischen Verfahren finden die Experten immer wieder Wege, den Reizdarm zu lindern oder sogar Beschwerdefreiheit herbeizuführen. „Unser Ziel ist erreicht, wenn die Patienten wieder nach vorne blicken und ein normales Leben ohne große Einschränkungen führen können“, bilanziert Dr. Simon.

Über die Darmklinik Exter

Die Darmklinik Exter ist ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum, das acht medizinische Fachgebiete unter einem Dach vereint: Gastroenterologie, Proktologie, Chirurgie, Urologie, Psychotherapie, Ernährungsmedizin, Naturheilmedizin und Medical Wellness. Seit über 20 Jahren arbeiten Ärzte, Therapeuten und medizinische Assistenten mit umfassender Erfahrung hier zusammen und entwickeln gemeinsam innovative und individuelle Therapiekonzepte für Behandlungen auf höchstem medizinischen Niveau. Egal, ob es um Prävention, Akutmedizin oder Nachsorge geht: In der Darmklinik Exter steht der Patient im Mittelpunkt. Besonderen Wert legt die familiengeführte Klinik dabei auf menschliche Zuwendung und gegenseitige Wertschätzung – denn Glücklichsein ist für die Gesundheit allgemein und im Speziellen für die Darmgesundheit unabdingbar.

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Autor: Redaktion Medizin und Ernährung