Bad Emstal – Finanzierung des neuen Brunnenplatzes in Balhorn steht

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Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Ortsvorsteher Karl-Heinz Dorer, Peter Nissen, Bürgermeister Ralf Pfeiffer, Willi Röhn (Sprecher Arbeitsgruppe Dorferneuerung) und Andreas Bohn (Bauamtsleiter der Gemeinde Bad Emstal). – Foto: Landkreis

Bad Emstal – Die Finanzierung für die Neugestaltung des Brunnenplatzes im Bad Emstaler Ortsteil Balhorn steht. „Wir haben den Antrag der Gemeinde geprüft und im Rahmen der Dorferneuerung befürwortet“, berichtet Peter Nissen, Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung des Landkreises Kassel in Hofgeismar. Für die Freiflächengestaltung stehen 68.829 Euro Fördermittel für den neuen Platz zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Topf des Kommunalen Finanzausgleichs.

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 117.000 Euro – die Gemeinde Bad Emstal beteiligt sich mit rund 48.200 Euro an der Baumaßnahme. Nachdem im Zuge der Dorferneuerung bereits der Dorfplatz in Balhorn neu gestaltet wurde, schließt sich jetzt der Brunnenplatz an. „Für uns ist das ein Gesamtprojekt zur Optimierung der Dorfmitte rund um die Balhorner Kirche“, erläutert Nissen.

Der Brunnenplatz liegt zwischen der Straße „Hinter der Kirche“ und der Kirchmauer. Nach der Neugestaltung, deren Pläne von einem Architekturbüro aus Bad Arolsen gestaltet wurden, wird in der Dorfmitte Balhorns eine neue „Erlebnis- und Aufenthaltsfläche“ entstehen, ergänzt der Bad Emstaler Bürgermeister Ralf Pfeiffer. Im Pflaster werden die Grundmauern der abgebrochenen Bausubstanz kenntlich gemacht – auch die Parkplatzsituation wird neu gestaltet. Pfeiffer: „Der alte Brunnen wird abgebaut und es wird ein neuer Brunnen in die neue Pflasterfläche integriert“. Der neue Brunnen werde sicher eine Attraktion.

Die Gestaltungsmaßnahmen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Hintergrund:

Die Dorferneuerung in Balhorn läuft noch bis zum Jahr 2018. Bis September 2017 können Bürger und Privatunternehmen noch Anträge auf Förderung im Rahmen der Dorferneuerung Balhorn stellen. Fördermittel können private Antragsteller zum Beispiel für Investitionen zur Umnutzung, Sanierung, Erweiterung, Erhaltung und Gestaltung von Gebäuden auf der Grundlage ortstypischer Bauweise erhalten. Die Bandbreite der Förderung reicht von energetischen Sanierungen über die Erweiterung einzelner Gebäudeteile, bauliche oder betriebliche Investitionen von Kleinunternehmen bis hin zum Neubau mit standortverträglicher Nutzung, der sich in die Baustruktur des jeweiligen Ortes einfügt. Es können beispielsweise für Dach- oder Fassadensanierungen, Fenster- oder Haustürerneuerungen oder eine Sanierung des Vordachs Förderanträge gestellt werden. Reine Modernisierungsmaßnahmen dagegen sind nicht förderfähig.

Gefördert werden bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten – der Höchstzuschuss beträgt 45.000 Euro erhöht. Die Mindestinvestition beträgt bei baulichen Maßnahmen 10.000 Euro und bei Planungsleistungen 1.500 Euro der förderfähigen Nebenkosten.

Die Ansprechpartner des Servicezentrums Regionalentwicklung des Landkreises Kassel beraten gern im Vorfeld der Antragsstellung. Ansprechpartner sind:
Peter Nissen, Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung, Tel.: 05671 8001-2413, Mail: peter-nissen@landkreiskassel.de und
Dirk Hofmann, Leiter des Fachgebiets Dorf- und Regionalentwicklung, Tel.: 05671 8001-2427, Mail: dirk-hofmann@landkreiskassel.de.

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Text: LANDKREIS KASSEL
Pressesprecher
Harald Kühlborn
Wilhelmshöher Allee 19 – 21
34117 Kassel