Planungsdezernentin Dr. Boczek: „Energetische Sanierung von Bestandsgebäuden leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Schadstoffreduzierung der Gesamtstadt“.

Hessische-Nachrichten -News-aus-Darmstadt- Aktuell -Darmstadt – Die Wissenschaftsstadt Darmstadt informiert aktuell Immobilienbesitzer- und verwalter über das Beratungsangebot zur energetischen Gebäudemodernisierung im Sanierungsgebiet Mollerstadt. Die Adressaten können dort derzeit noch finanzielle Vorteile nutzen.

„In städtebaulichen Sanierungsgebieten besteht die Möglichkeit, Kosten zur umfassenden Modernisierung und Instandsetzung von Gebäuden erhöht steuerlich abzusetzen“, erläutert dazu Planungsdezernentin Dr. Barbara Boczek. „Anstelle des normalerweise geltenden Abschreibungszeitraums von 40 oder 50 Jahren können in einem Sanierungsgebiet anerkannte und bescheinigte Kosten zu 100 Prozent innerhalb von 12 Jahren steuerlich abgesetzt werden.“

Voraussetzung für eine erhöhte steuerliche Absetzung ist zum einen der Abschluss einer Vereinbarung zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Adressaten. Zum anderen müssen die betreffenden baulichen Maßnahmen den Sanierungszielen entsprechen und somit gewisse (energetische) Standards erfüllen. Diese Möglichkeit besteht für die angegebene Immobilie nur noch für etwa 1,5 Jahre, da voraussichtlich dann das Sanierungsgebiet aufgehoben wird.

Hilfreich für eine Ersteinschätzung des energetischen Modernisierungsbedarfs ist eine Wärmebildaufnahme von Gebäuden. In diesem Kontext macht Barbara Boczek auf ein besonderes Angebot der Wissenschaftsstadt Darmstadt aufmerksam: „Während der Heizperiode im Winter 2020/2021 können Sie die energetische Situation der Gebäudehülle der von Ihnen verwalteten Immobilie durch eine Aufnahme mit einer Wärmebildkamera überprüfen lassen. Sie haben bis zum 29. Januar 2021 die Möglichkeit, sich für eine Wärmebildaufnahme in Verbindung mit einer Erstberatung zu möglichen Modernisierungsmaßnahmen und einer Information zu Fördermöglichkeiten anzumelden. Dieses Angebot ist für Sie kostenlos.“

„Die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden trägt einen wichtigen Anteil zum Klimaschutz bei und kommt somit nicht nur den Eigentümerinnen und Eigentümern, bzw. den Nutzerinnen und Nutzern des Gebäudes zugute sondern leistet einen Beitrag zur Schadstoffreduzierung der Gesamtstadt“, so Boczek abschließend.

Auskünfte zu dieser zeitlich befristeten Gelegenheit gibt Marian Nokelski von der NH ProjektStadt unter der Telefonnummer 069 6069 1491 oder per E-Mail unter marian.nokelski@nh-projektstadt.de.

4. Januar 2021 / DK