Frankfurt am Main – Frankfurter Bäder und Sportamt reagieren auf Abstandsproblematik in den Kitas

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Frankfurt am MainFrankfurt am Main – (ffm) Coronabedingt hat sich der Alltag verändert. Viele Beschäftigte sind auf eine Kinderbetreuungseinrichtung angewiesen. Wenn auf der einen Seite die Lockerungen für Unternehmen kontinuierlich weiter ausgebaut werden, so muss auf der anderen Seite auch sichergestellt sein, dass die Mitarbeiter wieder zur Arbeit kommen können. Daher sieht sich auch Wirtschaftsdezernent Markus Frank angespornt, einen Beitrag in der Betreuung von Kindern und damit zur Hilfestellung von Familien zu leisten. Durch seine Zuständigkeit auch für den Sport hatte er einen Aufruf an Sportamt, Bäderbetriebe Frankfurt GmbH und Sportparkstadion GmbH gestartet, ob Kitas bei ihrer Flächenproblematik unterstützt werden können. Eine hohe Welle von Solidarität zeigt die spontane Reaktion.

Gerade durch die Weitläufigkeit und mit Blick auf die aktuelle Wettervorhersage bieten die Liegewiesen der Freibäder, die Schwimmflächen sind ausgenommen, die städtischen Sportanlagen und das Stadion des FSV Frankfurt eine ideale Voraussetzung, den Kitas die notwendigen Flächen anzubieten, um bei der Einhaltung der Abstandsregeln zu helfen.

Sportdezernent Frank sagt dazu: „Mit den großen Grünflächen in den Freibädern und den Flächen auf den städtischen Sportanlagen unterstützen wir die Kitas bei der Wiederinbetriebnahme. Durch diese Aktion möchten die Frankfurter Bäder, das Sportamt und der FSV besonders die Botschaft ,WIR HALTEN ZUSAMMEN‘ unterstreichen. Wir wollen den Kitas den Wiedereinstieg in den ,normalen‘ Betrieb erleichtern.“

Die Betreuungseinrichtungen können sich wegen Absprachen an die Bäderbetriebe per E-Mail an assistenz-gl@frankfurter-baeder.de , dem Sportamt ffm.info-sport@stadt-frankfurt.de und dem FSV an spengler@fsv-frankfurt.de mit dem „Stichwort KiTa“ in Verbindung setzen.