Frankfurt am Main – Führung durch die Ausstellung ‚Bewegte Zeiten‘ im Institut für Stadtgeschichte am Sonntag, 23. Februar

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Frankfurt am MainFrankfurt am Main – (ffm) Am Sonntag, 23. Februar, führt Kurator Markus Häfner durch die Ausstellung „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“ im Institut für Stadtgeschichte.

Frankfurt befand sich in den 1960er Jahren im Aufbruch: Auf den Straßen protestierten viele Frankfurter für Frieden und Abrüstung, gegen die Notstandsgesetze und verkrustete Strukturen an Universitäten und in Schulen. Die Protestbewegungen kulminierten in der „68er“-Bewegung. Doch das Jahrzehnt kennzeichnet weit mehr als nur Proteste: Großbauprojekte wie die Nordweststadt und die U-Bahn bestimmen bis heute das Bild der Stadt. Die boomende Wirtschaft zog Gastarbeiter aus dem Süden Europas an. Vor Gericht standen die Täter von Auschwitz. Sport, Popmusik und Kennedys Besuch bewegten die Massen. Farbfernsehen und Werbung, steigende Löhne und Massenproduktion, sorgten für neue Freizeit- und Konsummuster. Die bis 8. November im Karmeliterkloster zu sehende Ausstellung zeichnet mit Fotos, Dokumenten, Filmen und Objekten aus den Archivbeständen ein facettenreiches Bild eines bewegten Jahrzehnts.

Die Führung erläutert Konzeption und Inhalte der Ausstellung, nimmt besondere Ausstellungsstücke in den Blick und stellt prägende Entwicklungen, Ereignisse, Protagonisten sowie Wissenswertes vor. Als Bonus werden Originale aus dem Archiv präsentiert, welche die Inhalte der Ausstellung weiter vertiefen.

Treffpunkt zur Führung ist um 15 Uhr das Dormitorium im Karmeliterkloster, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es handelt sich um eine offene Führung ohne Teilnehmerbeschränkung. Weitere Führungen folgen am 19. März, 26. April, 12. Mai, 14. Juni, 14. Juli, 13. September, 15. Oktober und 8. November.