Frankfurt am Main – Kleine Fluchten in den Hinterhof: Förderprogramm ‚Frankfurt frischt auf‘ finanziert Begrünungen

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Frankfurt am MainFrankfurt am Main – Umwelt: (ffm) Die Freibäder mit ihren Liegewiesen bleiben vorerst zu, in die Parks dürfen nur wenige.

Da bleiben nicht viele Möglichkeiten, um die Natur zu genießen und sich zu entspannen. Es sei denn, man hat einen hübsch begrünten Hinterhof als Rückzugsort. Solche kleinen Oasen lassen sich mit ein wenig Zeit und Kreativität realisieren. Und die Kosten? Zahlt zur Hälfte die Stadt.

Frankfurt am Main unterstützt die Entsiegelung und Begrünung von privaten Hinterhöfen aus dem Förderprogramm „Frankfurt frischt auf“. 50 Prozent der Kosten, bis zu 50.000 Euro Fördersumme sind drin, wenn vor Beginn der eigentlichen Arbeit ein Antrag gestellt wird. Und eine Beratung gibt es kostenlos dazu.

Möglichkeiten gibt es viele, und dabei kann man auch selbst Hand anlegen. So wird die Entstehung des eigenen Paradieses zu einem Familienprojekt. Und bald blüht und grünt es in der tristen Ecke, wo schon lange kein Auto mehr stand, oder im Vorgarten mit den hässlichen Betonplatten. Das Entsiegeln und Begrünen ist oft mit weniger Aufwand verbunden als gedacht. Aber das Ergebnis macht Freude über Jahre. Sogar der Nachbar profitiert, weil die Begrünung das Klima verbessert.

Garten- und Landschaftsbetriebe brechen die entsprechenden Flächen auf, entsorgen das Material, füllen Erde in die entstehenden Flächen und bepflanzen diese mit Bäumen, Sträuchern, Stauden oder Gräsern. Die Pflanzen müssen zum Standort passen (ist es sonnig oder schattig?) und auch die Größe muss stimmen, damit sich weder Baum noch Mauer zu einem späteren Zeitpunkt bedrängt fühlen.
Sollte eine Entsiegelung nicht möglich sein, können Hochbeete angelegt, der Carport begrünt oder die Mülltonnen mit Hecken oder einer Dachbegrünung verschönert werden. Auch dafür gibt es Geld von der Stadt.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.frankfurt.de/klimabonus oder beim Umweltamt der Stadt in der Galvanistraße 28. Ansprechpartnerin dort ist Lara Mohr, Telefon 069/212-48323, E-Mail lara.mohr@stadt-frankfurt.de .

Ausführende Firmen stehen auf den Internet-Seiten des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten oder der Handwerkskammer Rhein-Main.