Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Frankfurt am MainFrankfurt am Main – (ffm) Die diesjährigen Litprom-Literaturtage, die von Freitag, 24. Januar, bis Samstag, 25. Januar, im Literaturhaus Frankfurt stattfinden, stehen unter dem Motto „Migration – Literaturen ohne festen Wohnsitz“. Zugleich feiert der Verein Litprom sein 40-jähriges Bestehen.

Litprom wurde 1980 als Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika von Journalisten, Verlegern, Übersetzern, Professoren, von Entwicklungshilfeorganisationen und der Frankfurter Buchmesse, die damals den Messeschwerpunkt Schwarzafrika präsentierte, gegründet. Seit 1984 betreibt Litprom unter anderem ein Programm zur Übersetzungsförderung belletristischer Werke aus Afrika, Asien, Lateinamerika, der arabischen Welt und seit 2017 auch aus der Türkei.

„Als Vermittler zwischen Sprachen, Autorinnen und Autoren, Verlagen und Leserinnen und Lesern führt uns Litprom seit 40 Jahren vor Augen, dass es abseits des Gewohnten und Bekannten unermesslich viele Stimmen, Gedanken und Perspektiven auf der Welt gibt. Litprom trägt als Knotenpunkt internationaler und globaler Literaturkommunikation im deutschsprachigen Raum seit 40 Jahren entschieden dazu bei, uns durch Literatur einen Zugang zu weniger bekannten Kulturen und Gesellschaften zu eröffnen. Dafür möchte ich mich bedanken und gratuliere dem ganzen Litprom-Team herzlich!“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Bei den Veranstaltungen von Litprom treffen täglich Perspektiven aus der ganzen Welt zusammen. Vor allem auch in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse macht Litprom Frankfurt regelmäßig zum Treffpunkt der international operierenden Akteure der Buchbranche und fördert den interkulturellen Dialog in der Stadt.

Das Programm der Litprom-Literaturtage ist unter https://www.litprom.de/events/literaturtage-2020/programm/ zu finden. Die Stadt Frankfurt fördert die Litprom-Literaturtage in 2020 mit 5000 Euro.