Frankfurt am Main – Online-Galerie ‚webresidency‘ – home.frankfurt.telaviv startet

Ein digitales Kunst-Projekt des Frauenreferats Frankfurt und der Tel Aviv-Yafo Municipality.

Hessische-Nachrichten - Stadt Frankfurt am Main - Aktuell -Frankfurt am Main – (ffm) Im Rahmen des Online-Projektes setzen sich jeweils sechs feministische Künstler aus beiden Städten mit dem Thema „home“ auseinander. Während der Corona-Pandemie sind alle mit diesem Thema konfrontiert. Künstler, Kulturschaffende und –vermittelnde sind nun gefordert, neue Wege zur Öffentlichkeit zu finden. Die webresidency – im Sinne einer digitalen Galerie – soll künstlerische Begegnungen zwischen Frankfurt und Tel Aviv-Yafo ermöglichen.

„2020 ist das 40jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Tel Aviv-Yafo. Das Projekt home.frankfurt.telaviv ist ein wichtiger Beitrag dazu. Denn gerade in der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, wie prekär die Situation für Künstler*innen und wie bedeutsam Kultur für unsere Gesellschaft ist“, sagt Frauendezernentin Rosemarie Heilig.

Die Homepage http://www.home-ffm-tlv.com zeigt die beteiligten Künstler sowie ihre Projekte zum Thema „home“. Bis März 2021 können Besucher dabei zuschauen, wie sich die digitale Galerie füllt. In regelmäßigen Abständen werden Arbeiten und künstlerische Prozesse der Beteiligten gezeigt und aktualisiert. Dabei nehmen die Künstler aufeinander Bezug und gestalten gemeinsam ihre „webresidency“.

„Als Frauenreferat tragen wir zur mehr Sichtbarkeit von und Vernetzung unter Künstler*innen bei. Denn: Weniger Bezahlung, weniger Ausstellungen, weniger Anerkennung sind Phänomene, mit denen Künstler*innen weltweit konfrontiert sind. Dem wirken wir mit diesem Projekt entgegen“, ergänzt Gabriele Wenner – Leiterin des städtischen Frauenreferates.

Mit der webresidency soll der digitale Raum genutzt werden, um neue Wege der künstlerischen Praxis, der Kunstvermittlung und des internationalen Austausches zu ermöglichen. Ebenso macht es die digitale Galerie in Zeiten geschlossener Kulturbetriebe möglich, sich Kunst in Form von Performance, Audioinstallationen oder Malerei anzuschauen.

Die Kuratorin Sonja Müller sowie die Projektleitung im Frauenreferat, Linda Kagerbauer, fassen zusammen: „Wir sind uns einig, dass es im Kontext gesellschaftlicher Krisen und einer globalen Pandemie mehr denn je gemeinsame Orte für Dialog und Solidarität braucht.“

Teilnehmer von home.frankfurt.telaviv sind: Elianna Renner, Swoosh Lieu, Bárbara Luci Carvalho, Xinan, Julia Mihály, Anny und Sibel Öztürk (Frankfurt), Idit Herman, Naama Roth, Noga or-yam, Rotem Volk, Vered Nissim, Mayaan Danoch (Tel Aviv-Yafo).

Mehr Infos gibt es unter http://www.home-ffm-tlv.com , https://www.facebook.com/home.frankfurt.telaviv/ oder auf dem Instagram-Kanal des Frauenreferats unter https://www.instagram.com/frauenreferat_frankfurt/?hl=de im Internet.