Hessische-Nachrichten - Stadt Frankfurt am Main - Aktuell -Frankfurt am Main – Umwelt:(ffm) Nach der Devise „Das eine tun, ohne das andere zu lassen“, hat die Stadtpolizei am Montag, 21. Dezember, auf Müllbeschwerden von Bürgern reagiert.

Bei Corona-Kontrollen in den Stadtteilen stellten sie hierbei insgesamt gut 15 Kubikmeter Sperr- und Hausmüllablagerungen fest. Die Entfernung durch den Entsorger wurde in die Wege geleitet.

In der Mörfelder Landstraße in Sachsenhausen stießen die Stadtpolizisten auf rund drei Kubikmeter Möbelteile. Ein Verursacher konnte nicht festgestellt werden. Das gleiche Bild in der Erlanger Straße in Oberrad. Hier versperrte ein Kubikmeter Möbelteile den öffentlichen Raum. Aufgrund von Hinweisen bezüglich des Verursachers wurden Ermittlungen aufgenommen.

Eberfalls in Oberrad, diesmal In der Beginenklause, entdeckten die Bediensteten vier Kubikmeter Möbelteile und Hausmüll ohne Hinweise auf den Verursacher. In Fechenheim, in der Dietesheimer Straße, wurden an einem übervollen Sperrmüllabstellplatz über fünf Kubikmeter Möbelteile und Hausrat mit Adressmaterial eines eventuellen Verursachers gefunden und Ermittlungen eingeleitet. Letztlich in der Rohrbachstraße im Nordend abermals Möbelteile und Hausmüll, zwei Kubikmeter und keine Hinweise auf den Verursacher.

Ordnungsamtsleiterin Karin Müller zu den Maßnahmen der Stadtpolizei: „Die aktuelle Corona-Pandemie überdeckt alles und spannt uns zu 100 Prozent in unserer täglichen Arbeit für die Menschen in Frankfurt ein. Trotzdem haben die Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten aber auch ein wachsames Auge für andere Missstände und greifen ein. Leider müssen wir feststellen, dass das Aufkommen an illegaler Müllbeseitigung seit Corona zugenommen hat. Umso besser, wenn die Stadtpolizei neben Corona auch hier aktiv wird.“