Frankfurt am Main – Wohnheim GmbH: 80 Prozent der Neubauwohnungen entsteht im geförderten Segment

Hessen-24 - Frankfurt am Main - Aktuell -Frankfurt am Main – (pia) In den kommenden fünf Jahren will die Wohnheim GmbH 407 Wohnungen in Frankfurt neu bauen, 326 davon öffentlich gefördert. „Damit werden gut 80 Prozent der Neubauwohnungen der Wohnheim im öffentlich geförderten Segment gebaut“, berichtet die Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft, Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld. „Das ist ein absoluter Spitzenwert, über den ich mich sehr freue. Denn er belegt eindrucksvoll, wie sehr das Unternehmen seinem sozialen Auftrag nachkommt.“

Die Investitionsplanung für die Jahre 2015 bis 2019, die der Aufsichtsrat der Wohnheim GmbH in seiner Sitzung am Montag, 8. Dezember, beschlossen hat, sieht damit ein Neubauinvestitionsvolumen von rund 64 Millionen Euro vor. Darin ist auch die Errichtung von vier Kindertagesstätten enthalten. Für die Modernisierung der Bestandsgebäude sind weitere acht Millionen Euro eingeplant.

„Diese Investitionen kommen in erster Linie den Menschen zugute, die eine bezahlbare Mietwohnung in Frankfurt benötigen“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz, der ebenfalls Mitglied im Wohnheim-Aufsichtsrat ist. „Außerdem zeigen wir damit erneut, dass wir auf vielfältige Weise versuchen, etwas Druck vom angespannten Wohnungsmarkt zu nehmen und eine soziale Durchmischung im Stadtgebiet zu gewährleisten.“

Erst in der vergangenen Woche hatte der Aufsichtsrat der Frankfurter Aufbau AG (FAAG) beschlossen, in den bevorstehenden fünf Jahren 396 Wohnungen zu bauen, davon 240 oder etwa 60 Prozent öffentlich gefördert. Damit tragen die beiden Unternehmen FAAG und Wohnheim ganz wesentlich dazu bei, innerhalb der ABG Frankfurt Holding das Ziel von mindestens 30 Prozent geförderten Wohnungen am gesamten Neubau zu erreichen.