Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Frankfurt am MainFrankfurt am Main – (ffm) Zum Tod von Prof. Markus Borner, ehemaliger Afrika-Direktor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, kondolieren die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main Ina Hartwig und der Frankfurter Zoodirektor Miguel Casares seiner Familie und drücken ihre tief empfundene Anteilnahme aus:

„Mehr als drei Jahrzehnte lang war die Serengeti Markus Borners Zuhause. Er hat sich Zeit seines beruflichen Lebens für die biologische Vielfalt und vor allem den Schutz der Wildnis eingesetzt. Für ihn war das damals schon der gebotene Weg, die Menschheit zu erhalten. Markus Borner wurde von Bernhard Grzimek in den 80er Jahren in die Serengeti entsandt und hat sehr eng mit ihm zusammengearbeitet – er war einer der letzten, der Grzimek noch persönlich kannte und lebhaft von ihm und seiner Arbeit berichten konnte.“

2012 ging Markus Borner nach vier Jahrzehnten im Dienst der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt in den Ruhestand. Doch die Liebe zu Afrika und seinen Wildtieren und sein Engagement hörte mit dem Rentenalter nicht auf. Borner wurde 1994 mit dem Bruno-H.-Schubertpreis ausgezeichnet, war 2012 Finalist des Indianapolis Prize und erhielt 2016 den renommierten Blue Planet Prize der Asahi Glass Foundation, der als der Nobelpreis der Naturschutzauszeichnungen gilt.