Schulen werden weiterhin intensiver gereinigt.

Hessische-Nachrichten - Stadt Frankfurt am Main - Aktuell -Frankfurt am Main – (ffm) An Frankfurter Schulen werden weiterhin zusätzliche Reinigungskräfte eingesetzt, um das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu verringern. Das Amt für Bau und Immobilien (ABI) hat den Auftrag dafür in Abstimmung mit dem Stadtschulamt bis zu den Weihnachtsferien verlängert. Damit ist gewährleistet, dass an allen Schulen auch zwischen den üblichen Reinigungsdurchgängen sichtbare Verschmutzungen entfernt sowie Oberflächen und Sanitäranlagen vorbeugend gereinigt werden.

„Wir wollen, dass die Schulen auch unter Corona-Bedingungen möglichst sicher arbeiten können und Ansteckungen vermieden werden“, sagte Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien. „Sauberkeit und Hygiene sind dafür eine Voraussetzung. Die vorbeugende Reinigung leistet einen wichtigen Beitrag.“

Um die Reinigungsintensität an den Schulen zu erhöhen, hatte das ABI die Anzahl der Präsenzkräfte bereits zur Wiederaufnahme des Unterrichts nach den Osterferien kurzfristig erhöht. Seitdem wird an 132 Schulen, an denen es nicht ohnehin schon Präsenzkräfte oder eine tägliche Mehrfachreinigung gab, über Dienstleistungsunternehmen zusätzliches Personal eingesetzt.

An den übrigen Schulen wurden die beauftragten Leistungen zum Teil erweitert. Je nach Größe der Schule sind die zusätzlichen Reinigungskräfte zwischen zwei und sechs Stunden täglich im Einsatz. Unabhängig davon werden an allen 170 Schulen der Stadt Frankfurt am Main die Handläufe und Türklinken täglich gereinigt. Das Reinigungsmanagement im ABI überprüft mit unangemeldeten Kontrollen, ob die vereinbarten Leistungen erbracht werden.

Insgesamt werden zwischen Oster- und Weihnachtsferien rund 33.000 zusätzliche Reinigungsstunden erbracht. Für diesen Service wendet die Stadt Frankfurt rund 800.000 Euro auf.