Gesundheitsmagazin – Chinin-Präparate ab sofort ausnahmslos verschreibungspflichtig – Magnesium statt Chinin bei Muskelkrämpfen

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Für Patienten mit schmerzhaften Muskelkrämpfen und Verspannungen aufgrund eines Magnesiummangels gibt es mit Biolectra Magnesium in der Apotheke schon seit über 25 Jahren eine bewährte und verträgliche Alternative. – Foto: Freigegeben – Hermes Arzneimittel GmbH

Gesundheitsmagazin – Chinin wurde ursprünglich aus dem Chinarindenbaum gewonnen und als fiebersenkendes Mittel verwendet. Heute kommt es in der Medizin vor allem zur Behandlung von Malaria zum Einsatz.

Aufgrund ihrer krampflösenden Eigenschaft findet die Substanz in Deutschland aber auch in apothekenpflichtigen Arzneimitteln gegen Muskelkrämpfe Verwendung. Weil Chinin jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen wie Blutbildveränderungen (Thrombozytopenie) bis hin zu Todesfällen provozieren kann, unterliegen sie ab dem 1. April 2015 der Verschreibungspflicht.

Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sollte zur Therapie von Wadenkrämpfen ein Behandlungsversuch mit Magnesium vor der Gabe von Chinin erfolgen . Als besonders gut geeignet hat sich aus Sicht des Verbrauchers/Patienten Magnesium bewährt, welches unter anderem in verschiedenen Dosierungen als zugelassenes, rezeptfreies Arzneimittel exklusiv in der Apotheke erhältlich ist.

Chinin – auch in Erfrischungsgetränken nicht ohne

Fast jeder von uns hat schon einmal Chinin zu sich genommen – zumeist in Form von Erfrischungsgetränken. Sein bitterer Geschmack gibt beispielsweise Bitter Lemon- und Bitter Orange-Limonaden und Tonic Water erst den Pepp. Was aber so erfrischend harmlos daher kommt, ist nicht unbedingt unbedenklich. Nicht umsonst empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Schwangeren und Menschen, die an Tinnitus, Vorschädigungen des Sehnervs, hämolytischer Anämie oder Herzrhythmusstörungen leiden, auf den Konsum chininhaltiger Getränke zu verzichten .

BfArM empfiehlt Magnesium

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte empfiehlt, dass zur Therapie von Wadenkrämpfen ein Behandlungsversuch mit Magnesium vor der Gabe von Chinin erfolgen sollte, wenn ihnen keine ernsthafte Erkrankung zugrunde liegen.

Magnesiummangel gilt als die bekannteste Ursache bei Muskel- und Wadenkrämpfen: Die Einnahme dieses körpereigenen Stoffes bietet somit eine gut verträgliche Option zur Ursachenbehandlung.

Wer auf Nummer sicher gehen will und eine bewährte und verträgliche Alternative bei Muskelkrämpfen aufgrund eines Magnesium-Mangels sucht, lässt sich idealerweise in der Apotheke kompetent beraten. Zum Beispiel zum Biolectra Magnesium Sortiment, welches vielfältige Dosierungen und Darreichungsformen für eine individuell angepasste Magnesiumversorgung in hoher Qualität bietet.

OTS: Hermes Arzneimittel GmbH