Ursula-Berenbrok-Winterstein-Stiftung gibt Zusage über 50.000 Euro.

Hessische-Nachrichten -Stadt-Hanau-Stadt Hanau – Dank einer großzügigen Spende steht in Kürze ein neues präventives Angebot der Familien- und Jugendarbeit in Hanau in den Startlöchern: Die „Aufsuchende Jugendarbeit für die Hanauer Innenstadt“ startet noch in diesem Jahr. Um das Projekt zu ermöglichen, hat die Ursula-Berenbrok-Winterstein-Stiftung eine Zusage über die Summe von 50.000 Euro erteilt und stellt die gleiche Summe auch für das Jahr 2019 in Aussicht. Mit Unterstützung der Stiftung wird die Stadt Hanau daher eine weitere Stelle für eine Sozialarbeiterin oder einen Sozialarbeiter ausschreiben. Die Person wird in das Team der Sozialarbeiterinnen und -arbeiter im Jugendbildungs- und Kulturzentrum in der Innenstadt eingebunden.

„Die Aufsuchende Jugendarbeit für die Hanauer Innenstadt ist ein präventives Angebot, das Bedürfnisse von Jugendlichen aufgreift und Perspektiven aufzeigen kann“, erläutert Bürgermeister Axel Weiss-Thiel. Ziel der Aufsuchenden Jugendarbeit sei es Kontakt zu den Jugendlichen in der Innenstadt aufzunehmen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Christine Schäfer, Leiterin der Abteilung Familien- und Jugendarbeit weiß: „Gerade der Freiheitsplatz und das Forum Hanau sind beispielsweise beliebte Treffpunkte von Jugendlichen.“ Um in Kontakt mit den Jugendlichen zu kommen, etwas über ihre Bedürfnisse zu erfahren, sie zu unterstützen, aber auch um Konflikten mit Anwohnern, Ladeninhabern und den Jugendlichen untereinander vorzubeugen, sei in Zukunft ein Sozialarbeiter in der Innenstadt unterwegs, so Schäfer.

„Diese Stelle wird Teil des Gesamtkonzepts von Angeboten für Jugendliche in Hanau. Durch die Vernetzung mit Einrichtungen der Stadt oder Freier Träger, Beratungsstellen, die bei beruflichen Fragen oder familiären Problemen weiter helfen oder Schulen können den jungen Menschen Brücken gebaut werden“, erläutert Weiss-Thiel. Ebenso sei eine enge Zusammenarbeit mit dem Haus des Jugendrechts vorgesehen, um Bedarfe frühzeitig erkennen und vorbeugen zu können. „Wir sehen große Chancen in dieser präventiven Maßnahme und danken der Ursula-Berenbrok-Winterstein-Stiftung und insbesondere dem Stifter-Ehepaar Winterstein für ihre großzügige Unterstützung“, so der Bürgermeister.

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