Stadt Hanau – „Eine der besten Unternehmensgeschichten der jüngeren Vergangenheit“ – Oberbürgermeister Claus Kaminsky besucht Schick Industriebau

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Hanau -Stadt Hanau – Wirtschaft: „Wir sind mehr als zufrieden mit der Entwicklung am Standort Hanau.“ Strategisch gut geplant und mit fundiertem Fachwissen umgesetzt, sind seine Hoffnungen, die mit der Entscheidung zur Expansion ins Rhein-Main-Gebiet verbunden waren, nach den Worten des Geschäftsführer Anton Schick voll aufgegangen. Oberbürgermeister Claus Kaminsky bezeichnete die Neuansiedlung der Firma Schick Industriebau GmbH + Co. KG in Hanau gar als eine der „besten Unternehmensgeschichten der jüngeren Vergangenheit“. Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit habe sich die Schick Industriebau als Unternehmen der Schick Group in der Metropolregion etabliert und sich mit der klugen Standortwahl den Zugang zur Rhein-Main-Region erfolgreich gesichert.

Durch die Übernahme und Zusammenführung der insolventen Baufirma W. Franz GmbH sowie der Firma Kellermann ist 2015 unter dem neuem Namen „Schick Industriebau“ Hanaus größte Baufirma entstanden. Wie Geschäftsführer Schick und sein technischer Leiter Edgar Endres im Gespräch bei einem Betriebsbesuch des Hanauer Oberbürgermeisters Claus Kaminsky erläuterten, steht das Unternehmen inzwischen für Bauleistungen im Umsatzvolumen von 25 bis 30 Millionen Euro. Die Umsatzzahlen der letzten Jahre würden ebenso wie der der Zuwachs bei den Mitarbeiterzahlen eindrucksvoll die positive Entwicklung dokumentieren, die das auf Hoch- und Tiefbau, Industriebau sowie Bauen im Bestand und schlüsselfertiges Bauen spezialisierte Unternehmen genommen hat. „Die Schick Industriebau beschäftigt heute inklusive der Auszubildenden und Dualen Studenten 107 Leute und hat den Personalstamm damit seit der Gründung um mehr als 150 Prozent ausgebaut“, so der Firmenchef und ergänzt, dass sich das Unternehmen als attraktiver und innovativer Arbeitgeber in der Region positionieren konnte. Gleichzeitig führt dies jedoch dazu, dass das Areal im Hafengebiet schon jetzt nicht mehr genug Platz bietet. „Wir würden aktuell eine Gewerbefläche mit 3.000 bis 5.000 Quadratmetern erwerben oder anmieten wollen“, attestiert der Geschäftsführer der Hanauer Wirtschaftsförderung eine hervorragende Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Objekt.

Prominentestes Projekt der Schick Industriebau in der Brüder-Grimm-Stadt selbst ist zur Zeit die Sanierung des Neustädter Rathauses. Aber auch beim „Haus des Jugendrechts“ und verschiedenen anderen Vorhaben der Baugesellschaft Hanau sowie an der Ludwig-Geissler-Schule zeigen die Transparente mit dem orangefarbenen Schriftzug unübersehbar die Beteiligung des Unternehmens an, das seine Wurzeln in Bad Kissingen und in der dort vor mehr als 100 Jahren gegründeten Anton Schick GmbH + Co. KG hat.

Insgesamt finden sich heute unter dem Dach der Schick Group fünf Unternehmen für die Bereiche Hoch- und Tiefbau, Industriebau, Betonfertigteilbau und auch dem Agrarbau. Die mehr als 450 erfahrenen Beschäftigten arbeiten auf Baustellen mit ganz unterschiedlichen Anforderungen: Egal ob in Frankfurt am Main das Jüdische Museum in höchster Sichtbetonqualität SB4 erstellt wird, übrigens mit weißem Sonderbeton aus Hanauer Produktion, bundesweit die Vodafone Core Center mit exakten Betonfertigteilen für die 5G Technologie umgesetzt oder in München mit den Feuerwachen 4 und 5 die größten Feuerwehrneubauten in Bayern verwirklicht werden.

Immer wird auf die Qualifikation der Mitarbeiter und die optimale personelle Ausstattung der Firmen gesetzt. Mit dieser Expertise hat die Schick Group auch die Schlüsselprojekte am Frankfurter Flughafen im Griff: Die neuen zentralen Liegenschaften für den gesamten Winterdienst, die neue zentrale Feuerwache 1 und große Teile des neuen Terminals 3 tragen die Handschrift der Bauprofis aus Hanau und Bad Kissingen. Um diese Expertise innerhalb der Schick Group zu sichern und auszubauen, setzt die Gruppe mit der Schick Academy am Standort Hanau darüber hinaus auf ein eigenes Zentrum für Weiterbildung im Bauwesen.

Das eigene Selbstverständnis, selbst Teil der Region und des Standorts Hanau zu sein, zeigt sich nach den Worten von Anton Schick nicht nur darin, dass man möglichst viel mit heimischen Unternehmen zusammenarbeitet, sondern auch in der aktiven Unterstützung der örtlichen Schulen und der lokalen Vereine wie den White Wings und dem Hockeysport im 1. THC Hanau. Zudem habe Schick Industriebau dank interessanter Projekte eine hohe Attraktivität entwickelt für den Techniker- und Ingenieursnachwuchs, der seine Arbeitsstelle möglichst wohnortnah suche. Diese besondere Verbundenheit des mittelständischen Unternehmens zum Standort stieß auf großen Beifall bei Hanaus OB. „Dieses Engagement hat auf lange Sicht auch eine betriebswirtschaftliche Komponente, die sich irgendwann auszahlt.“

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