Stadt Hanau – Kulturfonds Frankfurt RheinMain fördert Festspiele mit 100.000 Euro

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Hanau -Stadt Hanau – Erfreuliche Nachrichten vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain: Über ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk dürfen sich die Brüder Grimm Festspiele Hanau freuen. Denn der Kulturausschuss des Kulturfonds hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Open-Air-Veranstaltungsreihe im Amphitheater erneut zu fördern. „100.000 Euro wurden beantragt und 100.000 Euro wurden bewilligt“, freut sich Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky über die Unterstützung.

In dem Förderantrag hatte Intendant Frank-Lorenz Engel überzeugend die Bedeutung der Sagensammlung der Brüder Grimm darstellen können, die in der bevorstehenden 36. Spielzeit mit Blick auf den Themenschwerpunkt „Erzählung.Macht.Identität.“ erstmals mit einer Inszenierung der Sage „Der Rattenfänger von Hameln“ in der Grimm‘schen Fassung gewürdigt wird. Als weiteres, förderungswürdiges Projekt wird die Uraufführung der szenischen Lesung „Ich, Hölderin!“ genannt. Die Festspiele nehmen den 250. Geburtstag des Dichters zum Anlass, seine von Extremen geprägte, tragische Lebensgeschichte nachzuzeichnen.

Die Festspiele 2020 dauern vom 15. Mai bis 26. Juli und zeigen darüber hinaus das Musical „Das tapfere Schneiderlein“, das Schauspiel „Schneeweißchen und Rosenrot“ sowie in der Reihe Grimms Zeitgenossen „Der zerbrochene Krug“.

In der Kulturausschusssitzung und der sich anschließenden Gesellschafterversammlung des Kulturfonds wurde die Stadt Hanau von Martin Hoppe, Fachbereichsleiter Kultur, Stadtidentität und Internationale Beziehungen vertreten.

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