Stadt Hanau – Mit kalten Füßen grillen für den guten Zweck: Freiwillige Feuerwehren Großauheim und Wolfgang spenden für Edi-Petry-Stiftung

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Die Freiwillige Feuerwehr Großauheim und die Freiwillige Feuerwehr Wolfgang spenden jeweils 112 Euro für die Edi-Petry-Stiftung in Großauheim. Schirmherr und Oberbürgermeister Claus Kaminsky sowie der stellvertretende Stiftungsvorsitzende Walter Loll, nahmen die Spenden bei einem Termin im Rathaus der Stadt entgegen. – Foto: Stadt Hanau

Stadt Hanau – 112 ist die Telefonnummer für den Notruf und die Feuerwehr. 112 sind auch die Anzahl der Euro, die die Freiwillige Feuerwehr Großauheim und die Freiwillige Feuerwehr Wolfgang jeweils für die Edi-Petry-Stiftung in Großauheim gespendet haben. Schirmherr und Oberbürgermeister Claus Kaminsky sowie der stellvertretende Stiftungsvorsitzende Walter Loll, nahmen die Spenden bei einem Termin im Rathaus der Stadt entgegen. „Wir freuen uns sehr über die Spenden, da das Geld hilfsbedürftigen Menschen im Stadtteil Großauheim zu Gute kommt und mit Sicherheit immer an der richtigen Stelle landet“, sagte der OB. Doch wollte er wissen, was denn genau der Anlass für die Spende sei.

„Das Geld stammt von privaten Spenden der Mitglieder und aus der Vereinskasse. Es kam anlässlich einer Facebook-Challenge mit dem Namen ‚Cold-Water-Grill-Challenge‘ zusammen“, erläutert Joachim Stadler, der Wehrführer bei der Feuerwehr Großauheim ist. Die Freiwillige Feuerwehr Großauheim und die Freiwillige Feuerwehr Wolfgang seien von anderen Vereinen nominiert worden. „Beide haben diese Nominierung angenommen und im April eingelöst“ berichtet Stadler. Zur Erklärung zeigte er Kaminsky und Loll ein Youtube-Video, das die Großauheimer Feuerwehrleute gutgelaunt beim Würstchen wenden auf dem Grill zeigt, während sie in einem Bassin mit kaltem Wasser stehen. Auch die Wolfgänger Feuerwehrleute sind beim Grillen zu sehen, während sie im eisigen Wasser am Ufer des Mains stehen.

„Man muss die Challenge ja nicht besonders sinnvoll finden, Hauptsache ist hier wohl, dass sie mit Freude und Spaß eingelöst wurde und am Ende sogar was Gutes für Menschen in Not dabei herausgesprungen ist!“, stellte OB Kaminsky fest. Soziale Medien seien eben – entgegen ihres schlechten Rufs – auch Auslöser für durchaus positive Aktionen.

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