Stadt Hanau – Natur, Abenteuer und jede Menge Spaß: Erlebnisreiche Ferientage im Wildpark „Alte Fasanerie“

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Natur, Abenteuer und jede Menge Spaß – Foto: Stadt Hanau

Stadt Hanau (HE) – „Warum nutzen wir lieber Holz statt Plastik und wo steckt eigentlich überall Holz drin?“ oder auch „Warum sollte der Oberbürgermeister lieber keine Wisente in den Hanauer Wäldern aussetzen, obwohl es so beeindruckende und tolle Tiere sind?“

Fragen wie diesen und noch vielen mehr sind 26 Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht und zehn Jahren in der ersten Osterferienwoche auf den Grund gegangen. Die Gelegenheit dazu bot sich ihnen mit der Aktionswoche „Wild im Park“, die der Fachbereich Bildung, Soziale Dienste und Integration der Stadt Hanau in Kooperation mit dem Wildpark „Alte Fasanerie“ und dem Forstmuseum als Ferienspielprogramm angeboten hat.

Zum Abschlussfest am Donnerstag Nachmittag war auch Oberbürgermeister Claus Kaminsky in den Wildpark gekommen, um sich von den Kindern selbst bestätigen zu lassen, dass sie ihre ereignisreiche Woche als Waldfreunde und künftige Naturexperten trotz der etwas widrigen Witterung sehr genossen haben. Sein besonderer Dank galt jedoch in diesem Jahr auch den Eltern, die verständnisvoll reagierten, als wegen des Orkans der Wildpark geschlossen werden und die Kinder ersatzweise ins Familien- und Jugendzentrum Wolfgang gebracht werden mussten.

Auch vor Ort musste flexibel reagiert werden und nach dem Umzug ins Ausweichquartier schnell ein Alternativ-Programm gestaltet werden – eine Aufgabe, die alle bravourös gemeistert haben, würdigte Kaminsky auch den engagierten Einsatz des fünfköpfigen Betreuerteams. Organisiert wird das Programm vom Team des Familien- und Jugendzentrums Wolfgang gemeinsam mit Hessen-Forst mit dem Ziel, Umweltbildung und Freizeitvergnügen miteinander zu verknüpfen.

Intention der Erlebnistage ist es dabei, den Kindern möglichst viele unmittelbare Sinneserfahrungen in ihrer Umwelt zu ermöglichen, ihre Entdeckerlust und ihre Fantasie zu wecken und so auch ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Wie Sabine Scholl vom Hessischen Forstmuseum (Hessen-Forst) schließlich erläuterte, können und sollen die vier Tage der Ferienspiele jedoch nur ein Anfang sein und den Grundstein für den respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt legen. Sie hoffe, erklärte sie den Eltern und Kindern, dass man sich möglichst bald im Wildpark wiedersehe, um dann noch mehr darüber zu erfahren, warum der Waschbär eigentlich einen falschen Namen trägt oder wie es ist, mit den Wölfen um die Wette zu heulen.

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Text: Stadt Hanau
Öffentlichkeitsarbeit
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