Stadt Hanau – Solidarisch gegen Corona: Wie sich Hanau hilft

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Hanau -Stadt Hanau – „Gerade jetzt in der Zeit des Ausnahme-Alltages wegen der Corona-Pandemie ist es wichtig, vor allem Schwächeren und uns gegenseitig zu helfen“, bewertet Mustafa Kaynak die vergangenen Wochen positiv: Als Mitglied des Hanauer Ausländerbeirates hält er die Verbindung vom Krisenstab der Stadt Hanau zu vielen verschiedenen Gemeinschaften und Gruppen.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky lobt die Zusammenarbeit zwischen Krisenstab, Ausländerbeirat und Stadtgesellschaft: „In dieser Krise, die ohne Beispiel ist, stellt das solidarische Engagement von Gruppen und auch vieler einzelner Hanauerinnen und Hanauer ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in unserer Stadt dar. Sich richtig zu informieren, besonnen zu sein und gemeinsam anzupacken, sind immer gute Wegbegleiter.“

Auf der eigens aufgebauten Internetseite www.corona.hanau.de werden seit Mitte März die wichtigsten Informationen zur Corona-Pandemie ständig aktualisiert: Dort gibt es Antworten auf grundsätzliche und neue Fragen, sowohl in leichter Sprache als auch in vielen verschiedenen Sprachen. Angeboten werden auch Regeln, Vorschriften, Verordnungen sowie Hilfsangebote und weiterführende Links. Kaynak: „Die Seite dient auch Hanauerinnen und Hanauern, die anderen Sprachfamilien angehören, um für Verwandte und Freunde die wichtigsten allgemeinen, sozialen und Wirtschafts-Fragen zu übersetzen und zu beantworten.“ Auch am Bürgertelefon gibt es Antworten, zusätzlich und dank der Kooperation in 14 verschiedenen Sprachen. Mustafa Kaynak: „Es ist für viele Bürgerinnen und Bürger einfacher, sich in ihrer Muttersprache über die außergewöhnlichen Herausforderungen der Epidemie zu unterhalten.“

Nicht nur in der digitalen Welt informiert die Stadt: Gemeinsam mit Mitgliedern der Jugendabteilung des Islamischen Vereins Hanau brachte Kaynak an vielen Stellen in Hanau Plakate mit den Servicetelefonnummern an, verteilte Flyer mit den Hotlines und Hinweisen zu den weiterhin gültigen Abstands- und Hygieneregeln. Auf diese sind unter anderem auch die sieben Hanauer Moscheen vorbereitet, die zurzeit während des Ramadan noch nicht wieder geöffnet sind. Sie nutzen, wie viele weitere Religions- und Glaubensgemeinschaften, eigene Internetseiten und die städtische Webseite www.hanaudaheim.de, um Gebete, Gottesdienste und vieles mehr online zugänglich zu machen.

Schon seit Beginn der Corona-Krise organisiert die Stadt Hanau einen Einkaufs- und Bring-Notdienst, auch hier haben Mitglieder der Jugendabteilung des Islamischen Vereins Hanau ihre Unterstützung angeboten. Darüber hinaus kaufen und liefern sie über einen eigenen Service Lebensmittel, Arzneimittel und Hygieneartikel vor allem an ältere Bürgerinnen und Bürger.

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