Wiesbaden – Auch ohne ITB: Internationales Treffen der Tourismusmedien in Berlin

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Wiesbaden -Wiesbaden – Trotz der Absage der ursprünglich für diese Woche terminierten ITB Berlin fand am Dienstag der International Media Marketplace Germany (IMM) als zentrale touristische Medienveranstaltung in Berlin statt. Der IMM hat sich nach Angaben der Veranstalter zur branchenweit führenden Plattform entwickelt und wird im Jahresverlauf auf mehreren Kontinenten angeboten. Der IMM ist einzigartig, wenn es darum geht, an einem Tag Kontakte zu Journalisten sowie Reise- und Tourismusunternehmen aufzubauen und sich mit ihnen zu vernetzen.

Die Mehrheit der internationalen Medienvertreter trotzte der Absage der Messe und reiste dennoch in die Bundeshauptstadt, so dass der Großteil der vereinbarten Gespräche auch stattfand. „Auch die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH (WiCM) nahm wie geplant an der Veranstaltung teil, die touristische Leistungsträger mit Medienvertretern aus aller Welt in Kontakt bringt und in deren Vorfeld bereits rund zwei Dutzend Gespräche zur Reisedestination Wiesbaden vereinbart waren“, berichtet Bürgermeister Dr. Oliver Franz.

Die für den diesjährigen ITB-Auftritt vorgesehenen Themenschwerpunkte Kunst und Kultur stießen bei den Journalisten auf großes Interesse, insbesondere die Vielfalt an Kleinkunst-Bühnen in der Hessischen Landeshauptstadt. Hierzu hat die WiCM auch Besucherpakete neu aufgelegt. Zum Thema Kunst sorgen die Jugendstil-Sammlung im Museum Wiesbaden weiterhin und das 2022 eröffnende Museum Ernst bereits jetzt für Gesprächsstoff.

„Auffallend für uns beim IMM war das zunehmende Interesse an Outdoor-Erlebnissen und damit das Thema urbane Naturerlebnisse. Wandern vom Nerotal in den Taunus, Radfahren am Rheinufer, Jogging vom Bowling Green ins Aukammtal – auf der Suche nach neuen Inhalten für ihre zukünftigen Beiträge haben wir einige Medienvertreter mit Wiesbadener Themen überzeugt“, sagt Martin Michel, Geschäftsführer der WiCM und freut sich darüber, einige der Gesprächspartner bald persönlich in Wiesbaden im Rahmen ihrer Recherchen begrüßen zu können.

„Auch wenn der persönliche Kontakt im Rahmen der touristischen Vermarktung unerlässlich ist, führt die ausgefallene ITB Berlin in der Konsequenz dazu, dass die im Vorfeld vereinbarten Gespräche in diesen Tagen zumindest in Form von Telefonkonferenzen stattfinden“, so Martin Michel abschließend.

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