Wiesbaden – Ausstellungsschiff MS Wissenschaft vom 1. bis 4. September in Wiesbaden

Hessische-Nachrichten - Wiesbaden - Aktuell -Wiesbaden – T-Shirts aus Holz, Möbel aus Popcorn, Plastik aus Pflanzen. Wie nachwachsende Rohstoffe fossile Ressourcen ersetzen können ist in diesem Jahr das Thema des Ausstellungsschiffes MS Wissenschaft, das auf seiner Tour durch 19 Städte vom 1. bis 4. September, 10 bis 13.30 und 14.30 bis 19 Uhr, in Wiesbaden-Biebrich, Rheingaustraße, KD-Landebrücke, Station macht. Die Ausstellung wird für Besucherinnen und Besucher ab zwölf Jahren empfohlen. Der Eintritt ist frei. An Bord gelten Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht.

An Bord des umgebauten Frachtschiffs ist diesmal die Mitmach-Ausstellung „Bioökonomie“ zu sehen. Mit dem Exponat des Frankfurter Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums ist auch ein Aussteller aus der Region an Bord. T-Shirts aus Holz, Strümpfe aus Chicorée und Proteine aus Insekten: Im Wissenschaftsjahr 2020/21 – Bioökonomie zeigt das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft, dass eine nachhaltige Wirtschaft auf Grundlage nachwachsender Rohstoffe möglich ist. Aus Pilzen lassen sich Waschmittel, Medikamente und Kosmetika herstellen. Aus Pflanzen wie Bambus und Mais werden neue Werkstoffe entwickelt, die Plastik und andere erdölbasierte Produkte ersetzen.

Auf dem Ausstellungsschiff lassen sich viele Facetten der Bioökonomie an rund 30 interaktiven Exponaten entdecken. Auch ethische und politische Aspekte werden beleuchtet: Wie nachhaltig sind Biokraftstoffe? Welche Chancen und Risiken gehen mit neuen Methoden der Pflanzenzüchtung einher? Und wie könnte sich die Weltbevölkerung in Zukunft ernähren? Das Exponat aus Frankfurt befasst sich mit der Vielfalt und den nützlichen Eigenschaften von Naturstoffen aus Flechten.

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch Deutschland. Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen. Die Exponate direkt aus der Forschung werden zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern.

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