Wiesbaden – George-Konell-Förderpreis 2015 geht an Schülerin Luise Heyde-Schulte

News-24.Today - Hessen-Tageblatt - Wiesbaden - Aktuell -Wiesbaden – Die Schülerin Luise Heyde-Schulte ist am Donnerstagabend, 10. Dezember, im Literaturhaus Villa Clementine mit dem George-Konell-Förderpreis 2015 ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wurde von Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz übergeben. Heyde-Schulte ist Schülerin der Friedrich-List-Schule und wurde für ihre Kurzgeschichte „Der Himmel brannte Türkis“ geehrt.

In der Geschichte erzählt die 17-jährige Schülerin von den Freunden Laura und Lukas, die sich eines Tages neu begegnen. Sprachlich gekonnt verbindet sie Hoch- und Umgangssprache und findet immer wieder neue Bilder für die heiß-kalten Gefühle der Protagonistin. „Souverän wechselt Luise Heyde-Schulte von der Innenwelt ihrer Hauptfigur zur Außenwelt und spielt dabei inhaltlich wie formal mit verschiedenen Möglichkeiten, die Annäherung ihrer beiden Figuren zu skizzieren“, so die Jury.

Elf Schülerinnen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf hatten sich mit Texten zu einem frei gewählten Thema für den Preis beworben. Ferner wurde ein Anerkennungspreis an Isabel Pötzsch, Schülerin der Leibnizschule, und ihre Geschichte „Klagelied der Liebenden“ vergeben. Die Jury bestand aus dem Preisträger des Jahres 2013, Arian Abdollahie, der Buchhändlerin Elke Deichmann, der Verlegerin Brigitte Forßbohm, der Journalistin Shirin Sojitrawalla und dem Lehrer Ulrich Poessnecker.

Der George-Konell-Förderpreis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Ausgezeichnet werden Texte, die einen souveränen, kreativen und sensiblen Umgang mit der deutschen Sprache erkennen lassen. Der Preis wird zum Andenken an den Schriftsteller George Konell (1912 bis 1991) vergeben, der viele Jahrzehnte seines Lebens in Wiesbaden verbracht hat.

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