Wiesbaden – „Impfen = Leben“: Mehrsprachige Werbekampagne gestartet

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Wiesbaden -Wiesbaden – Die Landeshauptstadt Wiesbaden wirbt in den kommenden Wochen mit einer emotionalen und mehrsprachigen Kampagne für die Coronaschutzimpfung. Dadurch soll die Impfquote in Wiesbaden weiter erhöht werden.

„Wir wollen mit der Werbekampagne Menschen genau dort erreichen, wo sie sich aufhalten, zum Beispiel in Kneipen, Shisha-Bars oder sozialen Netzwerken“, sagen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Bürgermeister sowie Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz. „Die emotionale und aufmerksamkeitsstarke Kampagne soll verdeutlichen, dass jede Impfung uns dem normalen Leben ein Stück näher bringt. Sie soll auch Menschen ansprechen, die über traditionelle Medien nur schwer bis gar nicht zu erreichen sind.“

Die Kampagne setzt Impfen mit verschiedenen Bereichen, Bedürfnissen, Vorlieben und Umgebungen gleich. So heißt es unter anderem „Impfen = Leben“, „Impfen = Freunde“, „Impfen = Shisha“, „Impfen = Kino“ oder „Impfen = Feiern“. Danach folgt der Aufruf: „Lass Dich kostenfrei impfen! Für Dich. Für uns. Für Wiesbaden.“ Entwickelt wurde die Kampagne von der Werbeagentur kraftundadel. Geschäftsführer und Inhaber Christian Adelhütte sagt: „Wir laden das Thema Impfen positiv auf und benennen konkrete Nutzen, abseits von grauer Theorie oder medizinischen Fakten. Mit einer einfachen Gleichung führen wir plakativ vor Augen, was es bedeutet, sich impfen zu lassen; nämlich Familie, Freunde, Konzerte, Kneipen – oder eben einfach leben.“

Die Motive werden nicht nur in deutscher Sprache veröffentlicht, sondern auch in Türkisch, Polnisch, Rumänisch, Italienisch, Bulgarisch, Arabisch, Griechisch, Englisch und Russisch. Durch die verschiedenen Sprachen sollen sich möglichst viele Personen angesprochen fühlen. Insgesamt werden in Wiesbaden mehr als 3.400 Plakate aufgehängt; nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in Stadtteilen; nicht nur an Hauptstraßen, sondern auch vor Kneipen und in Geschäften. Neben einem externen Dienstleister haben auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und die Johanniter Plakate aufgehängt. Die Hilfsorganisationen betreiben auch Impfstationen in Wiesbaden. Ergänzt wird die Kampagne durch Flyer und Social-Media-Beiträge auf Facebook, Twitter und Instagram.

Wer sich in Wiesbaden impfen lassen möchte, kann ohne Terminvereinbarung im Luisenforum, im Stadtteilzentrum Schelmengraben, im Bürgerhaus Erbenheim und in Biebrich in der Turnhalle der alten Freiherr-vom-Stein Schule vorbeikommen. Die Impfstationen sind montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Mittwochs sind sie von 12 bis 20 Uhr geöffnet. In der DKD Helios Klinik werden Kinder- und deren Familienangehörige mit Termin geimpft. Termine können unter wiesbaden.de/coronavirus (Impfen und Impfstationen) vereinbart werden. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst eine Impfstation aufsuchen können, können unter wiesbaden.de/coronavirus (Impfen und Impfstationen) Termine für Hausbesuche vereinbaren.

Weitere Informationen rund um das Thema Corona sowie Impfungen stehen unter wiesbaden.de/coronavirus sowie wiesbaden.de/impfen zur Verfügung.

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