Wiesbaden – Stadtentwicklung: Mehr Stellplätze für den P+R-Parkplatz „Kahle Mühle“

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Wiesbaden -Wiesbaden – Stadtentwicklung: Der Ausbau des Park-and-Ride-Parkplatzes „Kahle Mühle“ an der Kreuzung Saarstraße/Erich-Ollenhauer-Straße unter dem Brückenbauwerk A643 wurde am Mittwoch, 6. Mai, final von den städtischen Gremien beschlossen.

Verkehrsdezernent Andreas Kowol erläutert das Ziel dieser Maßnahme: „Wiesbaden muss jeden Tag eine immense Menge an Einpendelnden bewältigen, die dann ihrerseits Parkraum suchen. Ich erlebe eine hohe Bereitschaft, gerade seitens der Berufspendlerinnen und Berufspendler, bequem und sicher auf den letzten Metern den ÖPNV zu nutzen.“

Dies sei auch im Interesse der Stadt Wiesbaden. „Die enormen Parksuchverkehre belasten nicht nur die Berufstätigen, sondern gerade auch die Menschen, die unter Verkehrslärm und Verkehrsmenge leiden. Der Bedarf nach P+R wird in Zukunft weiter wachsen. Für alle, die umsteigen wollen, müssen wir auch die Möglichkeit anbieten“, so Kowol.

Mit dem nun beschlossenen Vorhaben werden entsprechend zusätzliche 65 Parkplätze geschaffen, die Gesamtkapazität auf 250 erweitert und den Pendlerinnen und Pendlern somit das Park+Ride erleichtert. In diesem Zuge werden die Stellplatzflächen und die Fahrgassen befestigt sowie die Beleuchtung auf dem Parkplatz erneuert und ausgebaut. Außerdem ist geplant, Fahrradabstellanlagen sowie eine Fahrradverleihstation einzurichten.

„Der Parkplatz ‚Kahle Mühle‘ ist mit den Linien 5, 15, 18, 39, der neu eingerichteten Linie 49 und der RMV-Linie 171 nicht nur gut an die Innenstadt, den Hauptbahnhof und den Rheingau angebunden; auch die Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken als großer Arbeitgeber können direkt von dort mit dem Bus angefahren werden“, betont der Verkehrsdezernent.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro; der Baubeginn ist für 2021 vorgesehen. Der Ausbau des P+R-Parkplatzes „Kahle Mühle“ ist eine Maßnahme des Luftreinhalteplans, mit dem die Stadt Wiesbaden im vergangenen Jahr ein Diesel-Fahrverbot abwenden konnte.

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