Hessische-Nachrichten - Wiesbaden - Aktuell -Wiesbaden – Thema Citypassage: Der Aufsichtsrat der WVV Wiesbaden Holding GmbH (WVV) hat in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr die Zielsetzung beschlossen, die Verhandlungen mit der Firma Development Partner (DVP) bis längstens Ende Januar zum Abschluss zu bringen. Gleichzeitig wurde der Auftrag an die Geschäftsführung erteilt, vorsorglich Gespräche mit dem Zweitbieter aufzunehmen.

„Das städtebauliche Konzept der Firma DVP hatte uns überzeugt. Durch die Auswirkungen der Corona Pandemie musste das Nutzungskonzept überarbeitet werden, dadurch kam es zu Verzögerungen bei den Vertragsverhandlungen. Gleichwohl müssen wir jetzt alles daran setzen, das Projekt vertraglich zu finalisieren“, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und der Geschäftsführer der WVV, Rainer Emmel.

Nachdem im Frühjahr 2020 die Kaufvertragsverhandlungen mit DVP kurz vor dem Abschluss gestanden hatten, wurde durch die Corona Pandemie eine Neukonzeption des Projekts erforderlich. Da die Pandemie bedingten wirtschaftlichen Auswirkungen auf die im Konzept geplanten ursprünglichen Nutzungen, unter anderem Hotellerie und Fitness und weiteres im März noch nicht absehbar waren, wurde zunächst einvernehmlich ein Moratorium bis zum Sommer zwischen den Vertragspartnern vereinbart. Auch wenn die Pandemie bis heute andauert, hat DVP eine Neukonzeption vorlegen können.

„Inhaltlich ersetzt das neue Konzept vor allem die bisher geplante Hotelnutzung durch eine Büronutzung. Zudem soll der Anteil für das Wohnen, auch für Senioren, ausgebaut werden. Im Erdgeschoss ist weiterhin Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Das städtebauliche „Fünf-Gassen-Konzept“ ist weiterhin Bestandteil der Planung.

„Es besteht Einvernehmen, dass ein Abschluss der Verhandlungen bis Ende Januar 2021 erfolgen muss. Sollten wir mit DVP bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu einem einvernehmlichen Abschluss kommen, muss man dies auch akzeptieren und zeitnah alternative Lösungen angehen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung der Entwicklung dieses Bereiches für die Fußgängerzone dürfen wir hier keine Zeit verschenken“, führt Rainer Emmel abschließend aus.

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