Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Wiesbaden -Wiesbaden – Wirtschaft: Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz hat das Unternehmen Abbott in Delkenheim besucht. Das weltweit tätige Gesundheitsunternehmen – unter anderem bekannt durch die Entwicklung von Covid-19-Tests sowie Diabetes Management-Produkten – unterhält in Wiesbaden seine Deutschlandzentrale.

Neben der Verwaltung für die insgesamt acht Standorte in der Bundesrepublik umfasst der Firmensitz in Wiesbaden auch einen Teil der Produktion sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Darüber hinaus ist der Standort in Delkenheim zentraler Distributor für den weltweiten Versand von Abbott-Produkten. Begleitet wurde Bürgermeister Dr. Franz von Birgit Knetsch, Leitung des Referats für Wirtschaft und Beschäftigung, und Barbara Hoffmann, Ansprechpartnerin für Industrie im Referat für Wirtschaft und Beschäftigung.

Bei einem Rundgang durch einen Teil der Produktion erhielt Dr. Franz zunächst interessante Einblicke hinter die Kulissen. Im anschließenden Gespräch mit Edita Apoukiene und Christian Grapow, Geschäftsführung der Abbott GmbH in Deutschland, sowie Gregor Alzer, Arbeitsdirektor für Deutschland, erfolgte eine Präsentation des Unternehmens.

„Abbott stellt mit seinen knapp 2.000 Mitarbeitenden in Wiesbaden ein Schwergewicht sowohl als sehr attraktiver Arbeitgeber als auch als Innovationstreiber im Gesundheitssektor dar. Wiesbaden kann stolz darauf sein, dass dieses Top-Unternehmen hier ansässig ist. Damit das so bleibt, sollten Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet sein“, sagte Bürgermeister Dr. Franz. Im Gespräch habe sich heraus gestellt, dass die verkehrliche Infrastruktur in das Gewerbegebiet Max-Planck-Park insbesondere für die Mitarbeitenden im Schichtdienst zu bestimmten Zeiten nicht ausreichend sei und die Busverbindung verbessert werden müsse, um den Individualverkehr einzudämmen.

Internationale Unternehmen wie Abbott seien auf gute ÖPNV-Verbindungen zum Flughafen, nach Frankfurt und andere Standorte angewiesen; viele Mitarbeitende kämen nicht direkt aus Wiesbaden. „Im Standortwettbewerb spiele der Aspekt der Verkehrsanbindung auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bei Konzernentscheidungen eine Rolle. Das Referat für Wirtschaft und Beschäftigung wird zu diesem Thema aktiv werden und mit den Verantwortlichen der Stadt Wiesbaden zeitnah ein Gespräch über entsprechende Verbesserungsmöglichkeiten koordinieren“, so Birgit Knetsch.

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