Die Reisewelt – RUHE STATT TRUBEL:Eine sehr entspannte Herbstreise auf die nordfriesische Insel Amrum

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Im Herbst kann man die Idylle von Amrum besonders intensiv genießen.
Foto: djd/AmrumTouristik/Oliver Franke

Die Reisewelt – (djd). Abstand statt Nähe und entspannte Ruhe statt Trubel: In Corona-Zeiten haben sich die Urlaubspräferenzen der Deutschen deutlich verändert. Wer im Herbst eine Reise auf die nordfriesische Insel Amrum unternimmt, muss noch weniger als sonst eine Überfüllung befürchten. Eine steife Brise sorgt für Nordsee-Wellengang und Brandungsrauschen, die Gäste machen es sich im windgeschützten Strandkorb gemütlich oder unternehmen eine Dünenwanderung.

Vor allem für Familien mit Kindern wird die Insel noch einmal zu einem attraktiven Reiseziel für einen Kurzurlaub. Denn Amrum liegt inmitten des Naturparadieses „Unesco Weltnaturerbe Wattenmeer“. Der Reichtum an Leben ist auf der Insel und um die Insel herum außergewöhnlich, insgesamt leben hier rund 10.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten. Informationen und Buchungsmöglichkeiten für einen Herbsturlaub gibt es unter www.amrum.de und unter 04682-94030. Auf der Website erfährt man auch, welche Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten aktuell möglich sind.

Erlebnis für Kinder: Der größte Strand Europas

Ob bei einer Wanderung am Strand, bei einer Radtour über Geest, durch Wald und Wiesen, bei einer naturkundlichen Wattführung oder beim Blick vom Leuchtturm: Immer gibt es etwas gerade für Kinder zu entdecken. Für die Kleinen ist Amrum auch deshalb das Größte, weil die Insel tatsächlich den größten Strand Europas besitzt. Er nennt sich „Kniepsand“ und ist an der breitesten Stelle fast zwei Kilometer breit. In dieser riesigen Sandkiste kann man buddeln, Strandburgen bauen oder Möwen beobachten, am Himmel fliegen die Wolken, es sind Drachen und Seevögel zu sehen. In den bunten Strandkörben findet man Schutz vor Wind und Sonne. An einem echten Meeresstrand sind Muscheln, Meeresschnecken und Seetiere zu finden.

Die Vogelkoje als Naturparadies

Sehenswert auf Amrum ist auch die Vogelkoje, sie diente bis in die 1930er-Jahre als Entenfanganlage. Heute ist sie ein Naturparadies mit Gänsen, Enten und Damwild und vielen Wildkaninchen auf der großen Wiese. Um die Koje herum führt ein Naturlehrpfad vorbei am Kojenteich. In dem Naturerlebnisraum wurden ein Steinzeitgrab und ein eisenzeitliches Dorf mit einbezogen. Im eisenzeitlichen Haus kann man erfahren, wie die Urgermanen lebten. Der Süßwassersee „Wriakhörn“ wiederum liegt direkt in den Dünen zwischen Wittdün und dem Leuchtturm. Ein Bohlenweg führt um den See bis zum Kniepsand. Informationstafeln geben Auskunft über Flora und Fauna und Ruheplätze laden zum Verweilen ein. Hier beobachtet man rastende See- und Strandvögel und genießt die frische Brise der nahen Nordsee.

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Quelle: AmrumTouristik AöR, Wittdün auf Amrum

 

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