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Aachen – Das Ludwig Forum: Programm im Juni 2021 Ausstellungen – Führungen – Service

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-aus-Aachen-Aktuell-Aachen – Der Besuch des Ludwig Forum Aachen ist nur möglich unter Einhaltung der jeweils aktuellen Auflagen des Bundes-Infektionsschutzgesetzes und der Allgemeinverfügung der Stadt Aachen. Bitte informieren Sie sich über die geltenden Regeln für den Museumsbesuch auf der Homepage www.ludwigforum.de. Bitte beachten Sie, dass zum jetzigen Zeitpunkt Veranstaltungen und Kurse für Juni nicht zuverlässig angekündigt werden können. Gerne informieren wir Sie über Termine tagesaktuell in unseren Pressemitteilungen.

1. Ausstellungen

Sweet Lies
Fiktionen der Zugehörigkeit
19.06.2021 bis 12.09.2021

Wer sind „Wir“ als Individuen und Gesellschaft? Was macht unsere Identitäten aus? Immer wieder versuchen wir als Einzelpersonen Zugehörigkeiten zu Gruppen herzustellen, die u.a. über Kultur, Sprache und soziale Klasse, Nationalität und Herkunft, Hautfarbe oder Gender zustande kommen. Mit der Ausstellung „Sweet Lies. Fiktionen der Zugehörigkeit“ präsentiert das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen eine Auswahl künstlerischer Positionen, bei denen verschiedene identitätsstiftende Aspekte im Zentrum stehen. Der Untertitel der Ausstellung „Fiktionen der Zugehörigkeit“ bezieht sich auf die gleichnamige Publikation des ghanaisch–britischen Philosophen Kwame Anthony Appiah von 2019. Die gezeigten Kunstwerke machen sichtbar, dass Identitäten niemals statisch sind, sondern vielmehr ineinandergreifen, sich überlagern und teilweise sogar widersprechen. Die Darstellungen kollektiver und persönlicher Identitäten verdeutlichen Schritt für Schritt, dass sich verschiedene gesellschaftliche und persönliche Aspekte im Individuum vereinen. Die Ausstellung setzt sich zum Ziel, diese Fiktionen in dialogischer Form zu untersuchen, um Funktionsweisen der Identitätsbildung aufzuzeigen und so menschliche Gemeinsamkeiten und Schnittmengen sichtbar zu machen und das Verständnis für andere Perspektiven zu schärfen. Im Austausch mit Highlights der Sammlung Ludwig reagieren eingeladene Künstler*innen auf identitätsstiftende Facetten, die sich in sechs Kapitel gliedern: Gender, Kultur, Tod, Sprache, Herkunft und Persönlichkeit. Die Ausstellung präsentiert Gemälde, Grafiken, Installationen, Objekte, Plastiken und Videos.

Eingeladene Künstler*innen: Vivian Greven, Melike Kara, Kinke Kooi, Markues, Jannis Marwitz, Phung-Tien Phan, Megan Rooney, Morgaine Schäfer, Siggi Sekira, Slavs and Tatars, Theresa Weber, Raphael Weilguni und Viola Relle.

Künstler*innen der Sammlung Ludwig: u.a. Jean-Michel Basquiat, Erró, Fang Lijun, Rainer Fetting, Johannes Grützke, Jean-Olivier Hucleux, Liang Dong, Thomas Lanigan-Schmidt, Roy Lichtenstein, Robert Morris, Robert Rauschenberg, Twins Seven-Seven, Sergej E. Vokolov.

Die Ausstellung wird großzügig gefördert von der Peter und Irene Ludwig Stiftung.

Kuratiert von Angela Theisen und Patrick C. Haas

Lovely Creatures
Tiere, Monster, Menschen in der Kunst
19.06.2021 bis 12.09.2021

Tiere waren zu allen Zeiten ein zentrales Thema in der Kunst. Bilder von Tieren gibt es, seit die Vorfahren des Menschen begannen, an Höhlenwände zu zeichnen. In der Begegnung mit dem Tier befragen wir uns selbst: Was macht den Mensch zum Menschen, was unterscheidet uns von unseren Mitgeschöpfen. Die Beziehung zum Tier ist ambivalent, das Verhältnis wird bestimmt durch Widersprüche. Es gibt Beziehungen von existentiellen Abhängigkeiten. Das Tier wird geliebt und gefürchtet, verehrt und gegessen, domestiziert, gejagt, gequält, vergöttert. Tieren werden menschliche Eigenschaften zugeschrieben, sie dienen als Stellvertreter*innen. Und sie treten in verschiedenen literarischen Formen auf: Wir kennen sie aus Märchen, Fabeln und Parabeln. Es gibt zahlreiche Filme und Fernsehsendungen, in denen Tiere ein Hauptrolle spielen: starke Protagonist*innen sind Hunde, Katzen, Pferde, Bären, aber auch Mäuse können Helden*innen sein. Man hält Tiere als Statussymbole, andere finden im tierischen Gegenüber Gefährt*innen fürs Leben. Sie können als politische, religiöse und mythische Symbole fungieren. Tiere sind Teil unseres Alltags und Projektionsfläche zugleich. Die Ausstellung „Lovely Creatures“ beleuchtet die unterschiedlichen Aspekte des Verhältnisses zwischen Mensch und Tier in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts anhand von rund 60 Kunstwerken aller Gattungen. Die Arbeiten der Sammlung Ludwig werden kontrastiert, kommentiert und bereichert mit Werken zeitgenössischer junger Künstler*innen.

Künstler*innen: Ai Weiwei, Belkis Ayón Manso, Georg Baselitz, Joseph Beuys, Hans Chwalek, Jean Cocteau, Alexander Colville, Walter Dahn, Philip Emde, Terry Fox, Nancy Graves, Ellen Gronemeyer, Anna Jermolaewa, Bertram Jesdinsky, Betty Leimer, Roy Lichtenstein, Kim MacConnel, Michel Majerus, Ewald Mataré, Joost Meyer, Peter Nagel, Oswald Oberhuber, Mary-Audrey Ramirez, Mel Ramos, Robert Rauschenberg, Anri Sala, Kenny Scharf, Volkmar Schulz-Rumpold, Alan Sonfist, Sophia Süßmilch, Gita Teearu, Andy Warhol

Kuratiert von Myriam Kroll und Stefanie Wagner

Dan Perjovschi
Drawing the World
bis 06.06.2021

Dan Perjovschi (*1961 Sibiu, Rumänien) ist unter den rumänischen Künstlerinnen und Künstlern einer der wichtigsten Vertreter*innen, die sich entschieden in globale gesellschaftspolitische und kulturelle Zu- und Missstände einmischen. Bekannt durch seine markante Bildsprache aus Piktogrammen und Wortspielen, avancierte er seit der zweiten Hälfte der 1990er Jahre zum international renommierten Künstler, dessen Werke auf der Biennale von Venedig, in der Tate Modern, London, im Museum of Modern Art, New York und im Pariser Centre Pompidou ausgestellt wurden. Die Ausstellung „Drawing the World“ im Ludwig Forum Aachen zeigt repräsentativ seine nunmehr 35 Jahre währende Schaffenszeit. Darunter seltene, sehr frühe Arbeiten, wie „Urzeala“ von 1986/88 sowie kleine Fotosequenzen seiner performativen Aktionen in Oradea, wo er zwischen 1985 und 1990 lebte. Weiterhin zeigt die Ausstellung Ausgaben der Wochenzeitung „Revista 22“ mit Perjovschis tagesaktuellen Zeichnungen aus dem Zentrum für Künstlerpublikationen im Weserburg Museum sowie die Schlüsselwerke, „Antropothek“ (1992), „Chalk Reality“ (2010-11) und die neueste Serie zur Corona-Pandemie „Virus Diary“ (2020). Eine zentrale Arbeit in der Ausstellung ist eine neue Wandarbeit, die der Künstler vor Ort ausgeführt hat.

Die Ausstellung wird großzügig gefördert von der Peter und Irene Ludwig Stiftung.

Kuratiert von Dr. Annette Lagler und Dr. Alexandra Kolossa

Kuratorische Assistenz: Maren Hoch

2. Führungen

Digitale Führungen

Führungen werden im Moment ausschließlich digital an mehreren Terminen pro Woche als virtuelle Rundgänge angeboten. In einer Zoom-Konferenz führen Kuratorinnen des Ludwig Forum Aachen und Vermittler*innen des Museumsdienstes live durch die Ausstellung. Eine Vielzahl von Raumansichten ergänzt den digitalen Rundgang. Die Teilnehmenden können miteinander in den Dialog treten und Fragen stellen oder einfach nur zuschauen und zuhören. Die digitalen Live-Führungen dauern 60 bis 75 Minuten. Die Voraussetzungen zur Teilnahme an der ZOOM-Konferenz sind ein internetfähiges Endgerät (Computer, Tablet, Smartphone), ein Breitband-Internetanschluss, dazu kompatible Browser wie Google Chrome, Microsoft Edge oder Firefox oder ein entsprechender ZOOM-Client und ein E-Mail Account. Die Teilnehmenden erhalten einen Einwahl-Link per E-Mail für die Konferenz und wählen sich kurz vor Führungsbeginn mit dem Link in die Führung ein.

Information und Anmeldung

Museumsdienst Aachen

Tel.: +49 241 432-4998, museumsdienst@mail.aachen.de

Servicezeiten:

Di, Do, Fr 09.00 – 14.00 Uhr, Mi 09.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr

3. Service

Ludwig Forum für Internationale Kunst

Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen

Tel.: +49 241 1807-104
Fax: +49 241 1807-101

info@ludwigforum.de

www.ludwigforum.de

Das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen ist eine spartenübergreifende, zeitgenössische Kunstinstitution. Sie basiert auf der Sammlung von Peter und Irene Ludwig mit Schlüsselwerken der Pop Art, des Fotorealismus und der europäischen Kunst seit den1960er-Jahren bis heute. Sie ist Ausgangspunkt für ein attraktives und facettenreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.

Öffnungszeiten

Di, Mi, Fr, Sa, So 10.00 – 18.00 Uhr, Do 10.00 – 20.00 Uhr,

an Feiertagen von 10.00 – 18.00 Uhr, montags geschlossen

Barrierefreiheit

Über den Parkplatz und Haupteingang erreichen Sie barrierefrei alle Ausstellungsräume, die Bibliothek und die Werkstatt. Weiterhin verfügt das Ludwig Forum über zwei Fahrstühle und ein WC für Menschen mit Behinderung. Auf Anfrage werden zu allen Ausstellungen Themenführungen in Gebärdensprache angeboten. Darüber hinaus begleiten erfahrene Museumspädagog*innen Menschen mit Handicap bei einem individuellen Workshop.

Verkehrsanbindung

Bus: Haltestellen Blücherplatz, Ludwig Forum: Linien ab Aachen Hbf 11, 21, 31

Mit dem PKW:
– Aus Richtung Düsseldorf/Köln/Lüttich ab Aachener Kreuz A544 bis Europaplatz;

folgen Sie ab dem Europaplatz der Beschilderung „Ludwig Forum“
– Aus Richtung Maastricht/Antwerpen A4 bis Abfahrt Würselen, Krefelder Straße in Richtung Zentrum, danach der Beschilderung „Ludwig Forum“ folgen.

Das Ludwig Forum Aachen verfügt direkt hinter dem Museum in der Lombardenstraße 4 über einen Besucherparkplatz; weitere Parkmöglichkeiten befinden sich am Blücherplatz.

Info 418/21

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Stadt Aachen
Fachbereich Kommunikation
und Stadtmarketing
Haus Löwenstein
Markt 39
52058 Aachen

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