Aachen – Hauptausschuss bestätigt Umsetzungsbeschluss für Neues Kurhaus: Grünes Licht für Planung, Bau und Nutzung

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - AachenAachen – Der Hauptausschuss des Aachener Stadtrates hat am Mittwoch (4. Dezember) noch einmal mit breiter Mehrheit den Umsetzungsbeschluss für das Sanierungsprojekt „Neues Kurhaus“ an der Monheimsallee bestätigt. In der Sitzung stellten Politik und Verwaltung klar, dass der Umsetzungsbeschluss, gefasst in der Juli-Ratssitzung, bedeutet: Es gibt grünes Licht für die Verwaltung, konkret zu planen und Bau und Nutzung zügig vorzubereiten.

Gebäudemanagement stellt aktuelle Lage vor

Genutzt wird das Neue Kurhaus künftig durch das Eurogress, das seine Kapazitäten und Möglichkeiten für Kongresse und Veranstaltungen auf diese Weise signifikant erweitern kann. Die Planungen des städtischen Gebäudemanagements, das ursprünglich mehrere Bauvarianten vorgestellt hatte, konzentrieren sich auf die so genannte Variante B. Neben der Schwerpunkt-Nutzung durch das Eurogress im kompletten Erdgeschoss und in größeren Teilen des ersten Geschosses ist darin auch die Vermietung an externe Gewerbetreibende auf der ersten Etage vorgesehen.

Der bereits im Juli geschätzte Kostenrahmen liegt bei rund 50 Millionen Euro, eine Fertigstellung ist für Ende 2023 ins Auge gefasst. In der Sitzung des Hauptausschusses konnte Klaus Schavan, Technischer Geschäftsführer des Gebäudemanagements, diese Zahlen und Planungen noch einmal bestätigen.

Er stellte auch den von der Politik geforderten Zeit-Ressourcenplan für die derzeit geplanten großen Investitionsprojekte der Stadt Aachen vor. Demnach gibt es durch das Großprojekt Neues Kurhaus keinerlei Einschränkungen bei anderen Bauprojekten der Stadt. Besonders hob Schavan heraus, dass es keine Beeinträchtigungen in der Sanierung von Schulgebäuden, erst recht nicht von Sanitäranlagen, gebe, stellt aber auch klar, dass die „überhitzte Baukonjunktur“ mit einem gesättigten Baumarkt zur Zeit Umsetzungen erschwert. Er verwies bei dem Schwerpunktthema „Schulsanierung“ auf aktuelle Zahlen: In der Gesamtschau aller Finanzausgaben zwischen 2009 und 2018, landet die Stadt Aachen bei 184,7 Millionen Euro, die in diesem Zeitraum in die Schul- und Kita-Gebäude investiert worden sind.

Fakten:

· Im Ausschuss wird noch einmal klargestellt: Mit dem Umsetzungsbeschluss aus der Juli-Ratssitzung ist zugleich der Baubeschluss gefasst worden.

· Gebäudemanagement stellt die Kostensituation vor und bestätigt, dass die Sanierung rund 50 Millionen Euro kosten wird. Fertigstellung ist für Ende 2023 ins Auge gefasst. Hauptnutzer ist das Eurogress.

· Laut Verwaltung gibt es durch das Großprojekt keine Einschränkungen bei anderen Bauprojekten in der Stadt. Auch die Sanierung der Schulen bleibt unbeeinflusst von den Sanierungsarbeiten am Kurhaus.

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