Aachen / StädteRegion – Coronavirus-Update vom 18.04.2020: Aktuell 1669 bestätigte Coronafälle

1159 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 62 Todesfälle.

· Das Land NRW hat die aktualisierte, ab Montag, 20. April, bis zum 3. Mai einschließlich geltende Coronaschutzverordnung veröffentlicht. Darin sind wesentliche Themen geregelt.

· Dringender Appell: Die Krisenstäbe bitten die Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Maßnahmen und Regeln weiter einzuhalten – auch ab Montag, wenn viele Geschäfte wieder öffnen. Um rücksichtsvolles Verhalten in Naturschutzgebieten und Wäldern wird dringend gebeten.

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-aus-der-StädteRegion Aachen-Aachen / StädteRegion – Aktuelle Zahlen: Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1669 positive Fälle gibt, davon 831 in der Stadt Aachen. 1159 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 62. Hinzugekommen sind ein 95-jähriger Mann und ein 100-jähriger Mann aus Aachen und ein 83-jähriger Mann aus Herzogenrath. Alle bislang gestorbenen, auf das Corona-Virus positiv getesteten Patienten gehörten nach bisherigem Erkenntnisstand zu den Risikogruppen, hatten multiple Vorerkrankungen und/oder geschwächte Immunsysteme nach Krebserkrankungen. Gezählt werden Bürgerinnen und Bürger, die in den Kommunen der StädteRegion Aachen beheimatet sind.

Aktuelle Coronaschutzverordnung: Das Land NRW hat die aktualisierte, ab Montag, 20. April, bis zum 3. Mai einschließlich geltende Coronaschutzverordnung veröffentlicht. Darin sind alle wesentlichen Themen geregelt – von Reiserückkehr, stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen über Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten, Bibliotheken bis hin zu Handel, Gastronomie Beherbergung und mehr.

Besonders hervorzuheben sind die Regelungen für den Einzelhandel. Da ab Montag Betriebe mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder öffnen dürfen, sofern sie die geforderten Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen einzelnen Personen getroffen haben. Die Verordnung schreibt darüber hinaus weitere Voraussetzung vor, die für die Öffnung der Geschäfte erfüllt sein müssen. Weiterhin bleibt der Verzehr von Lebensmitteln in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle untersagt.

Die örtlichen Ordnungsbehörden werden die Einhaltung der Verordnung begleiten und überprüfen.

Dringender Appell: Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhin eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Und die Regelung gilt auch ab Montag in den Geschäftsstraßen, wenn die Läden wieder öffnen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen! Nach wie vor gelten die Aufforderungen aus den Naherholungsgebieten in Belgien und den Niederlanden, von Ausflugsfahrten Abstand zu nehmen.

Schulen: Am Montag (20. April) gehen die vorbereitenden Arbeiten zur schrittweisen Wiederöffnung in den Schulen weiter, um die geforderten Hygienemaßnahmen umsetzen zu können. In einem ersten Schritt werden ab dem 23. April die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an die Schulen zurückkehren. Das Angebot zur Prüfungsvorbereitung richtet sich im nur an die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen und Berufskollegs, die vor den Sommerferien ihre Abschlussprüfungen ablegen. Es ist für die gesamte StädteRegion Aachen von rund 2.500 Abiturienten und mehr als 4.000 Jugendlichen auszugehen, die ihren Abschluss nach der Klasse 9 oder 10 machen. Der Besuch dieser Angebote in den Schulen ist im Land NRW freiwillig für die Schüler.

Vor Ort werden die bereits getroffenen und noch zu treffenden Hygieneregeln in gemeinsamen Begehungen der Schulleitung mit dem jeweiligen Schulträger besprochen und anschließend umgesetzt.

Abstrichzentren: Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Tivoli sind an Werktagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an

KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten. Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine Testung grundsätzlich erfüllt sind.

Infos zu aktuellen Entwicklungen: Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline unter 0241/510051 (an Werktagen sowie am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind über die Hotline 116117 zu erreichen.

Notruf 112: Nach wie vor soll in dringenden medizinischen Notfällen die 112 für den Rettungsdienst gewählt werden.

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