BERICHT AUS BONN / KULTUR: „Warten auf Godot“ feiert Premiere auf Bonner Werkstatt-Bühne

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-Bericht-aus-Bonn-Aktuell-BONN – Samuel Beckett hat mit „Warten auf Godot“ großes absurdes Theater geschaffen. Das Theater Bonn bringt die endlose Warteschleife von Wladimir und Estragon am Donnerstag, 31. Januar 2019, 20 Uhr, auf die Bühne. Die letzte Premiere des Monats findet in der Werkstatt, Rheingasse 1, statt. Regie führt Luise Voigt.

Wladimir (Klaus Zmorek) und Estragon (Roland Riebeling) warten an einer Landstraße auf Godot. Wie lange sie schon dort stehen, weiß niemand. Immer wieder vertreiben sie sich die Zeit mit ausgedachten Spielen und einer Unterhaltung, die tragikomisch zwischen Hoffnung und Verzweiflung pendelt.

Beckett entschied sich in „Warten auf Godot“ bewusst dafür, über das Zeitvergehen und Warten zu schreiben. Gleichzeitig scheint er die Rezipienten dabei zu fragen „Wie viel Zeit muss vergehen bis im Leben eines jeden Menschen etwas Bedeutsames geschieht?“

Verantwortlich für die Inszenierung ist Luise Voigt. Die Regisseurin bringt nicht nur Stücke auf die Bühne, sondern realisiert auch Hörspiele, arbeitet als Autorin und Medienkünstlerin. Kennzeichen ihrer Inszenierungen ist die Akustik, indem sie über den Klang die Vorstellungsräume von Zuschauerinnen und Zuschauern anregt.

Nach der bereits ausverkauften Premiere ist das Stück am Mittwoch, 6. Februar 2019, und am Samstag, 16. Februar 2019, jeweils um 20 Uhr zu sehen. Weitere Termine werden mit dem Erscheinen des jeweiligen Monatsspielplans veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie unter www.theater-bonn.de.

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Herausgeber: Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Presseamt, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn