Bonn – Kurt-Schumacher-Straße: Verkehrsfreigabe erst ab Mittwoch, 18. Oktober 2017

Mittelrhein-Tageblatt - Extra - Bonner Stadtnachrichten - Aktuell -Bonn (NRW) – Die Asphaltierung zum Abschluss der Umgestaltung der Kurt-Schumacher-Straße zwischen Einmündung Heussallee und Haupteingang Deutsche Welle konnte nicht wie angekündigt am vergangenen Wochenende abgeschlossen werden. Die Arbeiten werden am Montag und Dienstag, 16. und 17. Oktober 2017, fortgesetzt. In dieser Zeit bleibt der Abschnitt voll gesperrt.

Ab Mittwoch, 18. Oktober, wird die Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Restarbeiten in den Randbereichen werden noch bis Ende der Woche erledigt. Sie werden aber zu keinen oder nur zu geringen Verkehrsbehinderungen führen. Das Tiefbauamt der Stadt Bonn bedauert diese kurze Verzögerung. Grund ist ein Mehraufwand beim Abschleifen der Gussasphaltoberfläche, der nicht absehbar war.

Zweiter Bauabschnitt ab Anfang 2018

Der erste Abschnitt der Umgestaltung in der Kurt-Schumacher-Straße kann damit aber immer noch fristgerecht beendet werden. Für die Weltklimakonferenz muss der Umbau wie geplant und angekündigt unterbrochen werden. Anfang des kommenden Jahres wird er bis zur Einmündung Fritz-Erler-Straße fortgesetzt. In diesem zweiten Abschnitt ist auch die Gestaltung des Platzbereiches am Post Tower vorgesehen.

Der parallel zur Kurt-Schumacher-Straße vorangetriebene Ausbau der Dahlmannstraße wird ebenfalls Mitte Oktober abgeschlossen, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weltklimakonferenz ungehinderten Zugang zum Konferenzgelände haben.

Für die Neugestaltung von Kurt-Schumacher- und Dahlmannstraße sind rund 2,9 Millionen Euro kalkuliert, wovon der Bund rund 90 Prozent fördert. Mit der Maßnahme sollen vor allem die Zugangsbereiche zum World Conference Center Bonn und zum UN Campus aufgewertet werden. Ziel ist es, damit der Bedeutung dieses Quartiers im Bundesviertel Rechnung zu tragen.

Umgestaltung Bundesviertel

Auch der Ausbau des so genannten UN Campus II basiert auf dem Entwurf der Düsseldorfer Landschaftsarchitekten scape und der Ingenieurgesellschaft Lindschulte und Kloppe. Die Stadt Bonn hatte einen Wettbewerb zur Umgestaltung des öffentlichen Raums im Bundesviertel ausgelobt, an dem sich zehn bundesweit renommierte Freiraumplanungsbüros beteiligt hatten. Der erste Teil mit Heussallee, Welckerstraße und Karl-Carstens-Straße wurde bereits vor einigen Jahren fertiggestellt.

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Herausgeber: Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Presseamt, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn