Bonn – Stadtentwicklung: Planung für den Neubau von Haus Elisabeth beschlossen

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Bonn -Bonn – Stadtentwicklung: Wichtiger Schritt für die Zukunft der Seniorenzentren der Stadt Bonn: Per Dringlichkeitsentscheidung wurden Genehmigungsplanung und Kostenberechnung für einen Neubau des Alten- und Pflegeheims Haus Elisabeth in Ippendorf beschlossen.

Auf dem circa 26.000 Quadratmeter großen, sehr weitläufigen Grundstück des bisherigen Hauses Elisabeth wird im hinteren Bereich eine neue stationäre Pflegeeinrichtung für pflegebedürftige ältere Menschen mit 100 Pflegeplätzen, davon 10 für separate Kurzzeitpflege, entstehen. Der Neubau soll nach seiner Fertigstellung zunächst als Interimsunterkunft für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wilhelmine-Lübke-Hauses dienen, während dieses umgebaut wird. Nach Rückkehr der Seniorinnen und Senioren ins Wilhelmine-Lübke-Haus werden die Bewohnerinnen und Bewohner des bisherigen Hauses Elisabeth den Neubau beziehen.

Die Planung sieht ein dreigeschossiges Gebäude mit Staffelgeschoss und eingeschossigem Anbau im Erdgeschoss vor. Jeder Gebäudeflügel umfasst im Pflegebereich eine Wohngruppe mit 10 bis 15 Bewohnerinnen und Bewohnern. Geplant sind je Etage zwei Wohngruppen für je 10 Seniorinnen und Senioren im Erdgeschoss und Staffelgeschoss sowie für je 15 Bewohnerinnen und Bewohner im ersten und zweiten Obergeschoss. Jede Gruppe verfügt über einen zentralen Gemeinschaftsraum. Die beiden Gruppenräume sind auf jeder Etage benachbart platziert mit einer gemeinsamen Wohngruppenküche und Balkon zum Garten.

Die Haupt-Gemeinschaftsräume sind nach Süden zum Innenhof orientiert. Haupteingang, Verwaltung und Funktionsbereiche befinden sich im eingeschossigen Anbau im Erdgeschoss. Der Haupteingang befindet sich gegenüber dem heutigen Zugang zur Kapelle und der Begegnungsstätte. Eine Windfanganlage mit automatischen Schiebetüren führt in ein Foyer mit halboffenem Empfang. An das Foyer angrenzend ist ein großer Mehrzwecksaal mit Terrasse nach Osten geplant. Der Mehrzwecksaal ist teilbar mit Cafeteria im vorderen Bereich und Raum für weitere Angebote im hinteren Bereich.

Die Kostenberechnung geht von einem Investitionsvolumen von knapp 12,7 Millionen Euro aus.

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Stadt Bonn