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Bonn – Verkehr: Römerstraße ist ab 3. September wieder in beide Richtungen befahrbar

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-Verkehr-Aktuell-Bonn – Der Verkehr auf der Römerstraße kann ab Montag, 3. September 2018, wieder in beiden Fahrtrichtungen rollen.

Das Tiefbauamt der Stadt Bonn lässt am Wochenende, 1. und 2. September, die Asphaltdeckschicht zwischen Wachsbleiche und Augustusring einbauen und die Fahrbahn markieren. Dafür muss der 700 Meter lange Abschnitt voll gesperrt werden.

Aus Arbeitsschutzgründen kann der Verkehr nicht einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden, wenn die Asphaltdecke und die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht werden. Deshalb ist die Vollsperrung am Wochenende unumgänglich. Ab Montag gehört die bisher einspurige Verkehrsführung stadtauswärts auf dieser Strecke dann der Vergangenheit an. Es müssen zwar noch Restarbeiten erledigt werden, die bringen laut Tiefbauamt aber keine größeren Verkehrsbehinderungen mehr mit sich.

Weniger Lärm durch speziellen Asphalt

Ein spezieller Asphalt, die so genannte lärmoptimierte Asphaltdeckschicht, soll künftig in der Römerstraße die von Kraftfahrzeugen verursachten Roll- und Motorengeräusche verringern. Durch eine besondere Rezeptur „verschluckt“ die Oberfläche einen Teil des Verkehrslärms und sorgt dafür, dass die Rollgeräusche reduziert werden.

Beim Einbau des lärmoptimierten Asphalts müssen bestimmte Witterungsbedingungen herrschen, damit er seine Wirkung über einen längeren Zeitraum entfalten kann: Es darf nicht regnen, nicht zu windig und nicht kälter als 10 bis 15 Grad sein.

Einjähriger Straßenbau

Mit der Verkehrsfreigabe in beide Fahrtrichtungen endet der rund ein Jahr dauernde Straßenbau in der Römerstraße zwischen Augustusring und Wachsbleiche. Vorgeschaltet waren Kanalneubau und die Neuverlegung von Versorgungsleitungen für Gas, Wasser und Strom. Wegen des geschichtsträchtigen Areals ist auch die Bodendenkmalpflege einbezogen worden.

Ursprünglich waren neun Monate für die Erneuerung der Straßenoberfläche veranschlagt. Doch sowohl beim vorgeschalteten Kanalbau, als auch bei den Leitungsverlegungen und beim Straßenbau kamen in diesem Bauabschnitt außergewöhnlich viele Schwierigkeiten und Behinderungen zusammen. Sie führten zu Verzögerungen, die sich trotz des verstärkten Einsatzes der Baukolonnen nicht aufholen ließen. Das Tiefbauamt bittet insbesondere bei den Anwohnern um Verständnis für die lange Bauzeit und bedankt sich gleichzeitig für ihre Geduld.

Hinsichtlich der Baukosten wird es nicht bei den zunächst kalkulierten 1,75 Millionen Euro bleiben. Da noch nicht alle Rechnungen vorliegen, können zu der genauen Höhe derzeit noch keine belastbaren Angaben gemacht werden.

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Herausgeber: Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Presseamt, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn

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