Bonn – VHS: „Leben an Land“ in Lateinamerika

VHS-Reihe in Kooperation mit Uni Bonn und Ibero Club.

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-Events-Aktuell-Bonn – Das 15. Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen heißt „Leben an Land“ und befasst sich mit Wäldern, Wüstenbildung und dem Verlust der biologischen Vielfalt. Eine gemeinsame Reihe der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn, dem Ibero Club Bonn, dem Interdisziplinären Lateinamerikazentrum (ILZ) und der Volkshochschule beschäftigt sich mit dem Thema. Die vier kostenfreien Veranstaltungen finden immer mittwochs um 19.30 Uhr im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, statt.

Zum Auftakt am 10. April 2019 untersucht die Entwicklungsforscherin Dr. Dennis Lucy Avilés das Dilemma der nachhaltigen Landnutzung in Lateinamerika: Mehrere lateinamerikanische Länder erkennen die Notwendigkeit an, Kleinbauern zu unterstützen. Die Ernährungssicherheit hängt von ihnen ab. Gleichzeitig treffen viele dieser Länder jedoch politische Maßnahmen, die exportorientierte Agrarunternehmen begünstigen.

Bei den weiteren Veranstaltungen geht es um Selbstverwaltung, staatliche Eingriffe und Privatisierung von Wäldern in Mexiko (8. Mai), den Zusammenhang von Naturschutz und lokaler Entwicklung (22. Mai) und schließlich am 5. Juni um die sogenannte „Bonn Challenge“: 2011 in Bonn angenommene Herausforderung, eine Waldfläche so groß wie die Mongolei, aufzuforsten, um Böden und Klima zu schützen.

Auskünfte erteilt der Leiter des Fachbereichs Politik, Wissenschaft und Internationales der VHS Bonn, Andreas Preu, telefonisch unter der Nummer 0228 – 77 45 41 oder per Email: andreas.preu@bonn.de. Auf www.vhs-bonn.de sind weitere Informationen erhältlich und steht der Flyer zur Reihe zum Download bereit. Auf der Seite kann man sich auch online zu den Veranstaltungen anmelden.

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Stadt Bonn