Bonn – Virtuelle Verleihung des Alternativen Nobelpreises 2020 am Donnerstag, 3. Dezember

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-aus-Bonn-Aktuell-Bonn – Das in Bonn ansässige „Right Livelihood College“ lädt zur virtuellen Preisverleihung des Alternativen Nobelpreises am Donnerstag, 3. Dezember 2020, um 18 Uhr ein.

Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an Menschenrechtler und Aktivisten aus Iran, Belarus, Nicaragua und Amerika: die iranische Rechtsanwältin Nasrin Sotoudeh, den US-amerikanischen Bürgerrechtsanwalt Bryan Stevenson, die Rechtsanwältin Lottie Cunningham Wren aus Nicaragua sowie den Menschenrechtler Ales Beljazki und das von ihm gegründete Menschenrechtszentrum Wesna in Belarus.

Neben den Preisträgerinnen und Preisträgern nehmen an der Veranstaltung auch internationale Experten wie die schwedische Außenministerin Ann Linde und der schwedische Diplomat Anders Kompass teil. Für den Livestream kann man sich unter https://2020.rightlivelihoodaward.org/?mc_cid=871bcd7b73&mc_eid=1506459ef5 registrieren.

Right Livelihood College und Alternativer Nobelpreis

Das Right Livelihood College (RLC) ist eine globale Initiative von Universitäten und der Right Livelihood Foundation, der Stiftung des sogenannten Alternativen Nobelpreises in Stockholm. Sie setzt sich für nachhaltige Entwicklung und soziale Gerechtigkeit im globalen Süden ein und verbindet dafür die Arbeit der Trägerinnen und Träger des Alternativen Nobelpreises mit angewandter Wissenschaft und der Zivilgesellschaft.

Weltweit gibt es insgesamt neun RLC-Standorte an Universitäten in Schweden, Indien, Äthiopien, Nigeria, USA, Chile, Thailand und Argentinien. Das globale RLC-Sekretariat, das die weltweiten Aktivitäten koordiniert, ist seit 2014 in Bonn sesshaft. Bereits seit 2010 gibt es in Bonn den RLC Campus.

Das Right Livelihood College ist der aktuelle Jahrespartner der Stadt Bonn. Weitere Informationen zur Jahrespartnerschaft und zu der Organisation gibt es unter www.bonn.de/jahrespartnerschaft.

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Stadt Bonn