Dortmund – 30 Jahre nach der IBA: Forum Stadtbaukultur diskutiert über ein Dekaden-Projekt mit Vorbildfunktion

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Dortmund -Dortmund – Sie war eine „Werkstatt für die Zukunft von Industrieregionen“: die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA). Zehn Jahre lang, von 1989 bis 1999, hat die IBA im nördlichen Ruhrgebiet wichtige Impulse gesetzt – auch in Dortmund.

Dreißig Jahre später gibt es im „Forum Stadtbaukultur“ am Montag, 28. Oktober, 19 Uhr Blicke zurück und nach vorn: In der Waschkaue der Kokerei Hansa (Emscherallee 11) referieren und diskutieren Stadtplaner und Politiker aus unterschiedlichen Perspektiven über die IBA, ihre Erfolge und ihre Folgen. Der Eintritt ist frei; Anmeldung bitte bis 25. Oktober an
forum-stadtbaukultur@dortmund.de.

Der Anstoß kam damals vom Land NRW; Ziel war die nachhaltige ökologische und ökonomische Erneuerung der Industrieregion. Im Rückblick beeindrucken die programmatische Stimmigkeit und identitätsstiftende Wirkung des Dekaden-Projekts: Die Planungsprozesse und der Umgang mit alten Industrieanlagen prägen die Planungskultur bis heute und haben Nachfolgeformate wie die Kulturhauptstadt Ruhr 2010 oder die für 2027 geplante Internationale Gartenbauausstellung (IGA) generiert.

Nach der Begrüßung durch Dr. Marita Pfeiffer (Stiftung Industriedenkmalpflege) und Birgit Niedergethmann (Stadtplanungs- und Bauordnungsamt) sprechen ab 19.15 Uhr:

Prof. Dr. Christoph Zöpel (Minister a. D.) zum Thema „IBA: Notwendigkeiten 1989 – Perspektiven 2019“;

Prof. Christa Reicher (RWTH Aachen) zum Thema „IBA revisited – Impulswirkung und Nachfolgeformate“ und

Ludger Wilde (Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund) über „Die IBA in Dortmund – Bedeutung für die kommunale Stadtentwicklung“.

Anschließend folgt eine Plenumsdiskussion (ab 20.30 Uhr). Die Veranstaltung endet gegen 21 Uhr.

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Pressestelle der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, 44122 Dortmund, Frank Bußmann (verantwortlich)