Dortmund – Beethoven, ein Held? „Stadtgespräche im Museum“ über die Eroica und das Heldenhafte in der Musik

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Dortmund -Dortmund – Im nächsten Jahr steht das große Beethoven-Jubiläum an: Der Komponist wurde vor 250 Jahren geboren.

Ihn zu feiern, sei eine „nationale Aufgabe“, steht im Koalitionsvertrag. Beethoven taugt zweifellos als Held – aber was bedeutet das für einen Musiker, und was für seine Musik? In der Reihe „Stadtgespräche im Museum“ spricht der Musikjournalist Prof. Holger Noltze (TU Dortmund) am Donnerstag, 29. November, 18 Uhr darüber sowie über die „Eroica“-Symphonie, die zunächst Napoleon und dann einem nicht mehr namentlich genannten „großen Mann“ gewidmet war.

Los geht es um 18 Uhr in der Rotunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastr. 3. Der Eintritt ist frei; im Anschluss an den Vortrag kann diskutiert werden.

Prof. Dr. Holger Noltze leitet seit 2005 den Studiengang Musikjournalismus an der TU Dortmund. Als Musikjournalist und Literaturkritiker ist er u.a. für Opernwelt und DIE ZEIT tätig. Von 2001 bis 2015 war er Moderator im WDR-Fernsehen, außerdem einige Jahre lang Ressortleiter für Aktuelle Kultur beim Deutschlandfunk. Er veröffentlichte u.a. „Die Leichtigkeitslüge. Über Musik, Medien und Komplexität“ oder „Liebestod. Wagner, Verdi, wir“. Noltze ist Gründer der online-Plattform takt1.com für klassische Musik.

Die „Stadtgespräche im Museum“ sind in diesem Jahr dem Oberthema „Helden und Mythen“ gewidmet: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen tragen aus ihrer Perspektive zum Thema bei. Nächster und letzter Termin in der Reihe ist der 12. Dezember: Dr. Karl Lauschke spricht über die „Helden der Arbeit“.

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Pressestelle der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, 44122 Dortmund, Frank Bußmann (verantwortlich)