Dortmund – „Cities for Life – Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Dortmund -Dortmund – Schon seit Jahren ist die Positionierung und das Engagement für Menschenrechte und gegen menschenfeindliche Einstellungen integraler Bestandteil der Arbeit der Stadt Dortmund. Bereits 2011 wurde der „Dortmunder Aktionsplan gegen Rechtsextremismus“ vom Rat der Stadt Dortmund zustimmend zu Kenntnis genommen. Jüngst wurde die „Grundsatzerklärung zur Bekämpfung von Antisemitismus in Dortmund“ vom Selbigen beschlossen.

Auf Initiative der Gemeinschaft Sant’Egidio feiern am 30. November jeden Jahres Städte auf der ganzen Welt den „Cities for Life Day“ („Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“), der an die erste Abschaffung der Todesstrafe durch das Großherzogtum Toskana am 30. November 1786 erinnert. So steht der internationale Tag „Cities for Life“ für die größte Mobilisierung für die Abschaffung der Todesstrafe auf internationaler Ebene.

Die Todesstrafe ist ein nicht zu rechtfertigender Eingriff des Staates in die unverletzlichen Rechte des Individuums. Nach Überzeugung des Rates der Stadt Dortmund darf staatliches Strafhandeln Leben und Würde des Menschen nicht antasten. Nur ein kategorisches Verbot der Todesstrafe ist geeignet um zu verdeutlichen, dass menschliches Leben das höchste Rechtsgut ist.

Auch die Stadt Dortmund beteiligt sich an den Feierlichkeiten zum „Cities for Life Day“ beteiligen und erklärt den 30. November zum städtischen „Tag für das Leben – Tag gegen die Todesstrafe“ erklären. So wurde es in der Ratssitzung am 14.11.19 beschlossen.

Weitere Informationen unter: https://www.santegidio.org/pageID/30284/langID/de/tags/517_4/NEWS_Cities-for-life.html

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Pressestelle der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, 44122 Dortmund, Frank Bußmann (verantwortlich)