Dortmund – FABIDO legt Jahresabschluss und Lagebericht 2018 vor

Der Verwaltungsvorstand befasste sich heute mit dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2018 des städtischen Eigenbetriebs FABIDO.

Stadt-News-Bonn-und-NRW-News-aus-Dortmund-Aktuell-Dortmund – FABIDO deckt die finanziellen Aufwendungen im Wesentlichen über die Zuschüsse nach dem Kinderbildungsgesetz (KiBiz) inklusive Trägerrettungspaket und durch den städtischen Zuschuss (Trägeranteil) ab. Daneben erhält FABIDO insbesondere Fördermittel vom Landschaftsverband (Integrative Erziehung), Zuschüsse für die Sprachförderung, investive Zuschüsse seitens der Stadt Dortmund sowie vereinzelte Spenden.

Im Jahr 2018 erhielt FABIDO Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand in Höhe von 97,8 Mio. Euro. Die größte Aufwandsposition betraf die Personalaufwendungen in Höhe von 86 Mio. Euro. FABIDO schließt das Wirtschaftsjahr 2018 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.498.420,13 Euro ab. Das Jahresergebnis fällt damit deutlich besser aus als geplant. Ein Teilbetrag des Jahresüberschusses in Höhe von 832.807 Euro wird an den städtischen Haushalt abgeführt. Der Restbetrag in Höhe von 1.665.613,13 Euro wird in die Kapitalrücklage von FABIDO eingestellt.

Insgesamt hielt FABIDO im Jahr 2018 rund 8.350 Betreuungsplätze vor. Davon 7.210 Plätze in 99 Tageseinrichtungen und 1.140 Plätze in der Kindertagespflege bei 345 Tagesmüttern und -vätern sowie in acht Kinderstuben und acht Großpflegestellen. FABIDO verfügt über 42 Familienzentren mit dem Gütesiegel „Familienzentrum des Landes NRW“.

FABIDO ist sich der besonderen Verantwortung in Bezug auf den benötigten Fachkräftenachwuchs bewusst und betreute im Jahr 2018 insgesamt 48 Berufspraktikanten und –praktikantinnen, 97 Auszubildende über eine praxisintegrierte Ausbildung (PIA), 17 Fachoberschul-Praktikantinnen und –Praktikanten (FOS) und drei Hauswirtschafts-Auszubildende. Außerdem gab FABIDO 20 Jugendlichen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes die Gelegenheit, den Alltag in Kitas kennenzulernen.

Mit diesen Maßnahmen gelingt es FABIDO weitestgehend, den Personalbedarf aus eigener Kraft zu decken. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels wird sich FABIDO auch in den nächsten Jahren verstärkt der Ausbildung widmen.

FABIDO plant die Angebotsstruktur weiter zu optimieren, um dem nach wie vor steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen gerecht zu werden.

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Pressestelle der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, 44122 Dortmund, Frank Bußmann (verantwortlich)