Dortmund – Förderung der Bezirksregierung für Elektrofahrzeuge

Mittelrhein-Tageblatt - Deutsches Tageblatt - News - Dortmund -Dortmund – Markus Coerdt, Hauptdezernent der Bezirksregierung Arnsberg, übergab heute Stadtrat Arnulf Rybicki den vorerst letzten Fördermittelbescheid für Elektrofahrzeuge. Mit der Umstellung der Mobilität auf rein elektrisch betriebene Fahrzeuge in der kommunalen Pkw-Flotte – Ziel ist es, bis 2022 den Anteil auf 80 Prozent zu erhöhen – setzt die Stadt Dortmund Maßstäbe im Hinblick auf eine innovative und nachhaltige Entwicklung in Bezug auf Schadstoffausstoß und lokaler Luftreinhaltung.

Nachdem im Oktober das erste rein elektrisch betriebene leichte Nutzfahrzeug an die Stadt ausgeliefert und somit eine Elektrifizierung auch in diesem Segment begonnen wurde, nimmt Stadtrat Arnulf Rybicki heute einen weiteren Fördermittelbescheid der Bezirksregierung Arnsberg entgegen.

Bei jeder Beschaffung von Elektrofahrzeugen und dem dazugehörigen Aufbau von stadteigener Ladeinfrastruktur zum Laden dieser Fahrzeuge, prüft und beantragt das Mobilitätszentrum, in Zusammenarbeit mit der bei der Stadtkasse angesiedelten Stabsstelle Fördermittelmanagement, ob es seitens des Bundes oder des Landes Nordrhein-Westfalen geeignete, aktuelle Fördermöglichkeiten gibt.

So können beispielsweise gemäß der geltenden Förderrichtlinie 40 Prozent der Anschaffungskosten durch Landesmittel aus dem Fördermittelprogramm „progres.nrw – Programmbereich Emissionsarme Mobilität –“ refinanziert werden.

Fördermöglichkeiten der Bezirksregierung ausgeschöpft
Bereits seit November 2018 wurden der Stadt Dortmund aus dem oben genannten Programm in acht Bewilligungsbescheiden rd. 445.000 Euro als Zuwendung für 30 Elektrofahrzeuge sowie Ladeinfrastruktur zum „Betanken“ dieser Fahrzeuge bewilligt.

Mit dem nun durch den Hauptdezernenten der Bezirksregierung Arnsberg Markus Coerdt übergebenen, insgesamt neunten Bewilligungsbescheid über weitere sechs E-Fahrzeuge, werden der Stadt Dortmund auf der Grundlage der geltenden Förderrichtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus progres.nrw – Programmbereich Emissionsarme Mobilität – anteilig Landesmittel i. H. v. 69.280 Euro zur Beschaffung der Fahrzeuge bewilligt.

Diese sechs nun geförderten E-Fahrzeuge werden zukünftig im Außendienst des Betriebshandwerklichen Dienstes der Städtischen Immobilienwirtschaft im Rahmen der Überprüfung der ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel eingesetzt.

Mit diesem Förderbescheid schöpft die Stadt Dortmund den o.g. Fördermitteltopf, welcher auf 500.000 Euro pro Antragsteller begrenzt ist, für die Anschaffung von insgesamt 36 Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur vollumfänglich aus.

Stadtrat Rybicki führt dazu aus, dass zur weiteren Umsetzung der Elektrifizierung der kommunalen Fahrzeugflotte und der damit einhergehenden ökologischen Verbesserungen im Fuhrparkwesen, eine Erweiterung solcher Fördermaßnahmen notwendig und wichtig ist.

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Pressestelle der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, 44122 Dortmund, Frank Bußmann (verantwortlich)